Donnerstag, 27. Januar 2011, 23:15 Uhr

Indira muß das Dschungelcamp verlassen

Köln. Da waren es nur noch Vier: Zum  Ende der heutigen Sendung von “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” mußte einer das Camp verlassen: Und das war Indira! Ihre Erste Reaktion: “Ich freu mich drauf!”

Tag 14 bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“: Am Morgen heißt es „Adieu, Mathieu“. Schauspieler Mathieu Carrière musste das Dschungelcamp verlassen und die fünf verbliebenen Dschungelcamper dürfen heute alle gemeinsam zur Dschungelprüfung antreten. Katy Karrenbauer, Indira, Jay Khan, Thomas Rupprath und Peer Kusmagk werden von den Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach am Dschungelsee begrüßt.

Sonja Zietlow: “Die Dschungelprüfung heißt ‚Tarzan und Jane’ und nach fast zwei Wochen im Camp ist sie perfekt für euch alle fünf. Ihr werdet gelüftet, gewaschen und kommt zum Trocknen sogar an die Leine. Aber alles in der falschen Reihenfolge.” Dirk Bach: “Drei von Euch spielen `Tarzan` und müssen von dieser Plattform aus an Lianen über den See schwingen und dann versuchen, im richtigen Moment loszulassen, um dann auf einem dieser fünf Sternen zu landen und ihn dabei in der Mitte zu zerbrechen.” Sonja Zietlow: “Die anderen spielen den Part ‚Jane’, sie werden schwimmend die Sterne in die richtige Position für unsere ‚Tarzans’ bringen. Wer die Schwimmer und wer die Springer sind, das müsst ihr selbst entscheiden.”

Dirk Bach: “Die Entscheidung ist aber geschlechtsneutral. Jeder ‚Tarzan’ oder Springer hat drei Versuche. Ihr habt also neun Versuche, um die fünf Sterne mit euren Körpern zu zerbrechen. Das wären dann fünf Mahlzeiten.” Dirk Bach: “Eine Kleinigkeit haben wir noch vergessen. Wie ihr hier seht, haben wir Sterne in drei verschiedenen Größen. Und die drei `Springer` müssen vorher gemeinsam entscheiden, wer die großen Sterne übernimmt, wer die mittleren und wer die kleinen.”

So fällt die Entscheidung der fünf Stars aus:
Katy und Indira spielen “Jane” oder die “Schwimmerinnen”.
Peer, Jay und Thomas spielen “Tarzan” oder die “Springer”.

Aufgeteilt nach Sternengröße sieht es so aus:
Jay übernimmt die großen blauen Sterne. Thomas die mittleren roten Sterne. Und Peer hat die schwierigste Aufgabe: Er muss die kleinen gelben Sterne zerbrechen. Sonja Zietlow:” Ihr dürft erst losspringen, wenn wir das Signal geben, damit die Damen aus der Gefahrenzone sind.”

Jay beginnt und dirigiert Katy und Indira vom Sprungturm aus. Die beiden Schwimmerinnen bringen den blauen Stern in die gewünschte Position. Dann entfernen sie sich schnell und schwimmen zum Ufer. Jay ist zum Sprung bereit und Sonja Zietlow gibt das Go. Am Lianen-Trapez mit den Armen hängend schwingt er weit über den Dschungelsee und springt im vermeintlich günstigsten Moment ab. Platschend fällt er knapp daneben ins trübe Wasser. Den Stern hat er nicht getroffen.

Insgesamt haben die Stars nur einen Stern geholt und müssen mit einem mageren Abendessen rechnen. Dennoch lassen sich die Urwaldhelden nicht entmutigen und ziehen singende mit dem Lied “Ein Stern, der deinen Namen trägt” zurück ins Camp.

Was sonst noch passiert: Peer hat weiterhin einen schweren Stand. Er ist der Außenseiter. Im Morgengrauen, wenige Stunden, bevor Mathieu das Camp verlassen muss, stecken Mathieu und Indira ihre Köpfe zusammen und lästern und lachen über ihn. Mathieu: „Ob ich noch mal mit ihm reden soll? Aber eigentlich habe ich keine Lust.“ Indira: „Ach, lass‘ es doch einfach.“ Mathieu: „Ich könnte da ne‘ schöne Show draus machen und ein bisschen Drama machen.“ Indira: „Von der Seite aus gesehen … vielleicht solltest du doch mit Peer reden.“ Mathieu: „Ich war in der ersten Woche hier bekifft – von 30 auf fünf Zigaretten. Und da war er genau der richtige – wie so ein Kiffpartner. Nun ja, es war so was wie eine spontane Bekanntschaft.“ Indira: „Aber hättest du ihm Unreife zugemessen?“ Mathieu: „Ja. Nicht nur der Affe mit dem er uns alle tyrannisiert hat. Er hat meiner Ansicht nach ADS.“ Indira: „Ja voll – oder er verfällt dann in die komplette Lethargie.“ Mathieu: „Oder er ist manisch. Ich hätte nicht gedacht, dass es so zu einem Drama werden würde in dem Augenblick an dem ich ihn weniger beachte.“

Die beiden können gar nicht aufhören über den Schauspieler herzuziehen, amüsieren sich prächtig. Indiras Fazit: „Mathieu, ohne Witz: Wärst du 20 Jahre jünger würde ich dich heiraten.“ Mathieu witzelt: „Wenn du 20 Jahre jünger wärst, würde ich dich auch heiraten.“

Noch mehr Gegenwind für Peer. Wenig später brüht Jay vor versammelter Mannschaft noch mal die Ereignisse der letzten Nacht mit Sarah auf. Er fand es nicht gut, dass Peer keine eindeutige Stellung bezogen hat. Auch Mathieu mischt sich ein und greift Peer erneut lautstark an: „Mir ist die Kinnlade heruntergefallen, weil du vier Stunden an dem Abend die Sache nicht zu Sprache gebracht hast, denn das ging uns alle an – und das ist das, was du nicht verstanden hast. Deshalb habe ich versucht dich davon dringlichst zu überzeugen, dass die Sache sofort geklärt werden muss.“ Peer: „Warum bist du denn so aggressiv!“ Und sofort fallen ihm alle in den Rücken. Indira: „Du warst eben auch aggressiv.“ Jay: „Du bist auch aufgebracht!

Als Mathieu später das Camp verlassen muss, sagt er: „Schade, ich wäre gern bis zum Finale geblieben um zu sehen wer von euch gewinnt“. Dabei zeigt er auf Indira und Jay. Indira findet es ganz schlimm, dass Mathieu raus ist und fängt an zu weinen. Von allen verabschiedet sich Mathieu mit herzlichen Umarmungen, nur Peer wird von ihm total ignoriert. Und so verlässt der Schauspieler nur mit einem „Ciao“ in Richtung Peer das Camp.

Am Abend erhalten die Dschungelstars eine Nachricht von ihren Liebsten. Teamchef Thomas verteilt am Abend einen Brief an jeden. Die lieben und aufmunternden Worte treiben allen der Reihe nach Tränen der Freude und Rührung in die Augen. Thomas hat einen Brief von seiner Frau Urte bekommen, den Indira ihm vorliest. Katy liest die Zeilen von Peers Schwester vor, die auch Liebesgrüße von seiner Freundin Bella enthalten. Indiras Brief von ihrer Schwester trägt Katy vor. Thomas darf die Grüße von Jays Mutter aus London vortragen und Peer die Zeilen von Katys Mutter. Glücklich und nachdenklich zieht sich jeder zurück um seinen Brief in Ruhe noch einmal durchzulesen.

Fotos: RTL/Stefan Menne, Text: RTL

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