Sonntag, 30. Januar 2011, 19:18 Uhr

Jay Khan im ersten Interview: "Der Zusammenbruch war nicht gespielt"

Köln. Statt seinen Marktwert im Dschungelcamp zu steigern, stürzte Jay Khan mit ihm ins Bodenlose. Geblieben ist ein medialer Scherbenhaufen, denn die Fernsehnation glaubt ihm kein Wort mehr. Insofern war der Ex-Boygroup-Sänger gut beraten, sich relativ schnell den dringenden Fragen über seine Rolle im Camp und die damit verbundenen Vorwürfe, es sei alles inszeniert, zu stellen.

Erstmals nach seinem Rauschmiß aus der Comedyshow “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” und seinem Kniefall am Freitag im Hotel Versace in Gold Coast sprach Jay Khan, der neue Buhmann der Fernsehnation, heute Abend über seinen Aufenthalt im RTL-Dschungelcamp. Bei der Reunion-Show ab 20.15 Uhr im Camp ist er nicht dabei.

Im Gespräch mit dem Sender erklärte der 28-Jährige über dier Inszenierungsvorwürfe im Camp: “Ich kann beteuern und schwören, dass ich nie und nimmer irgendeine Intention gehegt habe oder das Risiko eingehen würde vor so einem Publikum vor so vielen Menschen irgendeiner Show abzuziehen. Ich hätte nie gedacht dass ich beispielsweise mich einer Person wie Indira so nähern würde. Ich meine, es war jedem bewußt was ich von Indira hielt, bevor ich reinging. Und auch sie von mir. Allein, dass müßte schon zeigen , dass es keine Show war.”

Über seinen Zusammenbruch in der Lobby des Hotels gestern sagte er: “Es war nicht gespielt. Natürlich habe ich kleine Intention in einer Lobby vor zig Menschen zusammenzubrechen. Es war einfach zu viel für mich. Fünf Minuten auf dem Parkplatz vor dem Eintreffen zu erfahren, wie man in den letzten Tagen dargestellt wurde, dass kann keiner in so kurzer Zeit verarbeiten.”

Ex-Dschungelcamp-Bewohnerin Giulia Siegel (36) glaubt indes sehr wohl – wie viele Fernsehzuschauer auch – an eine Show des Sängers. In der Sendung ‘RTL-Exklusiv’ sagte sie zu dem Kollaps: “Ich bin der Meinung, dass der Zusammenbruch von Jay inszeniert gewesen ist, damit er sich ein bißchen Zeit rausholen kann, um einfach mal zu gucken, was ist in den Medien passiert – ins Internet zu gehen, zu reflektieren und gemeinsam mit Indira zu überlegen, wie gehen wir mit der Situation jetzt um.”

Khan gestand in dem Interview allerdings ein, “menschlich versagt” zu haben. Was er damit meint, ließ er offen.

Der Krieg zwischen Sarah und ihm sei der Quotenbringer gewesen, aber Sarah habe viel falsch gemacht, teilte der Sänger aus und fügte hinzu: “Genau wie ich übrigens auch.”

Fotos: RTL