Sonntag, 06. März 2011, 12:51 Uhr

Lindsay Lohan: Überwachungsvideo wurde verscherbelt

Los Angeles. Das Überwachungsvideo, das Lindsay Lohan (24) mit einem Diebstahlsfall in Verbindung bringt, wurde verkauft. Nach ihrer Entlassung aus der Betty-Ford-Klinik im Januar wurde der gestrauchelten Jungschauspielerin (‘Girls Club – Vorsicht bissig!’) vorgeworfen, eine Halskette gestohlen zu haben, und sie wurde wegen schweren Diebstahls angeklagt. La Lohan bekannte sich nicht schuldig.

Die jüngste Wendung in der fortlaufenden Saga ist, dass das Juweliergeschäft, in dem die Kette verschwand, das Überwachungsband verkaufte, das die Skandalnudel im Laden zeigt. Die Rechte an dem Video wurden ‘Entertainment Tonight’ überlassen, das das Filmmaterial scheinbar morgen Abend ausstrahlen wird.

Diese neue Entwicklung könnte den Fall besonders kompliziert machen und sorgte laut ‘Radar’ für Aufregung sowohl bei der Staatsanwaltschaft als auch bei der Verteidigung.

“Keine der Seiten wollte es veröffentlicht haben”, erklärte ein Alleswisser der Publikation. “Keine der Seiten bewilligte diesen Verkauf.”

Lohan ist angeklagt, das rund 1800 Euro teure Schmuckstück aus dem Juweliergeschäft ‘Kamofie & Company’ entwendet zu haben, das in der Nähe ihres Zuhauses in der Venice-Beach-Gegend von Los Angeles liegt.
Am 10. März soll die Mimin wieder vor Gericht erscheinen und wird dem Richter Keith Schwartz mitteilen müssen, ob sie einen Deal mit der Staatsanwaltschaft annimmt. Sie ist bereits gewarnt worden, dass dies mit einer Haftstrafe einhergehen würde.

Insider sollen der Internetseite ‘TMZ’ verraten haben, das Starlet wolle aber keinem Deal zustimmen, wenn eine Gefängnisstrafe Teil des Pakets ist. Es wird angenommen, dass Lindsay Lohan lieber vor Gericht steht und ihre Unschuld beteuert. (cvover)

Foto: wenn.com