Montag, 07. März 2011, 10:57 Uhr

Chris Brown hat fast alle Freunde verloren

Los Angeles. Chris Brown (21) konnte nur auf wenige Freunde zurückgreifen, als er 2009 verurteilt worden war. Der Musiker (‘With You’) hatte während eines Streits seine damalige Freundin Rihanna (23) geschlagen, getreten, gebissen und gewürgt. Der Amerikaner wurde daraufhin zu fünf Jahren auf Bewährung und sechs Monaten gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Er musste ebenfalls Kurse besuchen, die sich mit Gewaltbereitschaft auseinandersetzten. Außerdem durfte der Star Rihanna (‘Umbrella’) nicht mehr sehen.

Nach diesem Vorfall wollten mehrere Geschäfte seine Platten nicht mehr verkaufen, ebenso weigerten sich Radiostationen, seine Musik zu spielen. Der R&B-Star hat nun darüber gesprochen, wie schwer diese Zeit gewesen sei, die ihn fast alle Freunde gekostet hätte.
“Eine Handvoll Leute haben zu mir gehalten”, erklärte Brown dem Magazin ‘Page Six’. “Die meisten Leute wenden sich ab, wenn sie sehen, was anderen passiert. Sie möchten sich da nicht einmischen, damit ihr Name nicht damit in Verbindung gebracht wird.”

Die Rapper Pitbull und Pharrell Williams wären unter den wenigen gewesen, die ihn unterstützt hätten. Der Verurteilte ist nun mit dem neuen Album ‘F.A.M.E’ zurück, auf das er sehr stolz ist. Die erste Single ‘Yeah 3x’ führte die Charts in Neuseeland an und lief auch in Australien und den USA sehr gut. Der Platten-Titel steht für ‘Forgiving All My Enemies’. Brown denkt, dass er nach seinen Fehlern nun endlich wieder normal weiterleben kann.
“Die Leute wollen die Platte. Sie wollen, dass ich wieder einen Fuß in die Tür bekomme. In den vergangenen zwei Jahren hat mich jeder schlechtgemacht. Aber meine Fans haben zu mir gehalten. Ich sehe es jetzt so, dass man nicht wütend durch die Gegend laufen kann, denn das würde nur beweisen, dass du ein ärgerlicher Mensch bist”, sinnierte das Jungtalent.

Das Kontaktverbot zu Rihanna wurde nun gelockert und die Sängerin hat ihren Anwälten gesagt, dass sie mit der Änderung einverstanden sei. Das Leben scheint sich für Chris Brown nun wirklich gebessert zu haben. (Cover)

Fotos: SonyMusic