Montag, 07. März 2011, 14:23 Uhr

Phänomen Justin Bieber: Was ist eigentlich dran an der Fan-Hysterie?

Berlin. “The Kid Just Has It“ gesteht die amerikanische Vanity Fair und beantwortet damit die Cover-Frage der Februarausgabe, ob Justin Bieber das Gesicht 2011 ist. Und auch der Rolling Stone widmet dem „Super Boy“ in der aktuellen Ausgabe ein Cover. Was ist dran am Bieber-Fieber, an der Bieber-Mania?

Wo Justin Bieber auftaucht, löst er Hysterie, Kreischalarm aus. Seine Fans gelten als treue Anhänger, zumal sie sich mit ihm identifizieren können: Bieber wuchs in einer kanadischen Kleinstadt bei seiner alleinerziehenden Mutter auf. Schon als kleiner Junge sang er, wo immer sich die Gelegenheit bot und brachte sich mit seinem Talent auto-didaktisch Singen, Klavier-, Schlagzeug- und Gitarrespielen bei. Justin ist kein Produkt einer Casting-Show, sondern erreichte mit seinen selbstgedrehten Videos auf YouTube Millionen Jugendliche. So beanspruchen seine Fans stolz, ihn entdeckt zu haben, bevor die Musikindustrie auf ihn aufmerksam wurde.

In dem einen Jahr, das seit der Veröffentlichung von Justin Biebers Debütalbums vergangen ist, hat er weltweit über sechs Millionen Platten verkauft. Ein Erfolg, der auch auf das Zeitalter der sozialen Vernetzung zurückgeht: Mit über 22 Millionen Facebook-Fans und fast 8 Millionen Twitter-Followern gilt Justin Bieber als eine der einflussreichsten Personen im Internet. Sein Stil beeinflusst Teenager auf der ganzen Welt und bringt sie um den Verstand, wie es zu ihrer Zeit jeweils auch Elvis Presley, The Beatles, Take That oder die Backstreet Boys vermochten.

Justins Frisur, der „Bieber-Bob“ mit den in die Stirn geföhnten Haaren, ist sein Markenzeichen. Und seine Fans können seine Schüttelbewegung, um die Haare aus dem Gesicht zu halten, perfekt imitieren. Doch nun ist die lange Mähne erst einmal ab – und einzelne Strähnen davon wurden für fast 30.000 Euro bei eBay versteigert. Das Geld kommt der Gentle Barn Foundation, einer Einrichtung, die verwahrlosten Tieren ein neues Zuhause gibt, zugute. Ganz in Justins Sinne engagiert er sich beispielsweise in der aktuellen PETA-Kampagne ebenfalls für heimatlose Tiere.

Mit dem Film ‘Justin Bieber: Never Say Never’ wird die unglaubliche und wahre Erfolgsgeschichte des jungen Multitalents und Shooting-Stars erzählt. Der sympathische Junge von nebenan wurde über Nacht durch YouTube zum Superstar. Der dokumentarische Konzertfilm bietet erstmalig einen seltenen und exklusiven Einblick in das Leben von Justin Bieber und begleitet ihn von seiner ersten Performance auf einer Straße in der Kleinstadt Stratford, Ontario bis zur ausverkauften Live-Show im weltbekannten Madison Square Garden, New York.