Dienstag, 08. März 2011, 12:20 Uhr

Die Charts der Woche: Shootingstar Rumer ist höchster Neueinsteiger

Baden-Baden. Im Jahr 2008 zogen In Extremo erfolgreich in den „Saengerkrieg“ – und kamen mit ihrer ersten Nummer-eins-Platzierung nach Hause. Jetzt legen die Mittelalter-Rocker ihren neuen Longplayer vor und ziehen ihr frisch geschmiedetes „Sterneneisen“ auf Platz eins aus dem Charts-Feuer. Das gibt media control bekannt.

Howard Carpendale ist seit über 40 Jahren im Musikbusiness tätig. Insgesamt 415 Chartswochen gehen im Album-Ranking auf sein Konto. Der Schlagersänger erweitert auf Position fünf sein Repertoire um „Das alles bin ich“.

Gleich vier Neulinge übernehmen die Plätze 13 bis 16. Angeführt wird das Feld von Neuentdeckung Rumer, die ihr Debüt „Seasons Of My Soul“ präsentiert. Im Anschluss folgen Jupiter Jones („Jupiter Jones“), Oasis-Nachfolger Beady Eye („Different Gear, Still Speeding“) und Bosse („Wartesaal“).

Laut geht es auf den Positionen 18 bis 20 zu. Die Apokalyptischen Reiter predigen von „Moral & Wahnsinn“, während Dropkick Murphys für „Going Out In Style“ sind. Beide Bands stellen einen neuen Karriererekord auf. Und auf Rang 20 fragt Der W ganz ungeniert: „Was ist denn hier nicht los“?

Lena gibt eine Position ab und verbreitet auf der Zwei „Good News“. Ina Müller sichert sich mit „Das wär Dein Lied gewesen“ Bronze.

Zum ersten Mal ist Max Raabe in den Top Ten der Media Control Album Charts. Und dies schon seit dem Chartentry auf Platz 8 vor vier Wochen. “Küssen kann man nicht alleine“ ist die Zusammenarbeit von Max Raabe, Annette Humpe (“Ich + Ich“) und Christoph Israel (Arrangeur unter anderem des Palast Orchesters und langjähriger Pianist von Max Raabe).

Den besten Start in den Singles-Charts legt Chris Brown hin. „Yeah 3x“ erklingt auf Platz acht. Ihm dicht auf den Fersen sind die Black Eyed Peas, die auf der Neun „Just Can’t Get Enough“ bekommen.

An „Grenade“ von Bruno Mars kommt kein Künstler vorbei. Der Hawaiianer steht zum vierten Mal an der Spitze; gefolgt von Adele („Rolling In The Deep“) und Taio Cruz ft. Kylie Minogue („Higher“).

Fotos: Warner Music, Universal Music