Mittwoch, 09. März 2011, 10:55 Uhr

Nicole Scherzinger: Trauma als tanzende Zahnbürste

Los Angeles. Nicole Scherzinger (32) wurde durch die ‘Pussycat Dolls’ berühmt, aber die Anfänge ihrer Karriere waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Die Sängerin (‘Poison’), die nun mit ‘Killer Love’ auch erfolgreich als Solo-Künstlerin unterwegs ist, bewarb sich damals auch um Filmrollen und hat eine besonders unangenehme Erinnerung an eine Zahnpasta-Reklame.

“Ich habe damals bei den vielen Vorsprechen ein paar große Filme verpasst. Ich hatte sie fast, aber habe nie den großen Job bekommen”, enthüllte die Schönheit im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Sun’. “Bei den TV-Geschichten habe ich für eine ‘Colgate’-Werbung vorgesprochen. Ich wollte den Job unbedingt. Sie haben mich nicht als tanzende Zahnbürste genommen, dabei wäre ich spektakulär gewesen. Sie haben uns die Choreografie für die tanzende Zahnbürste beigebracht und sich zu mir umgedreht und ‘Nein’ gesagt. Es war vernichtend. Aber ich habe in diesem Moment gefühlt, dass ich es ihnen beweisen werde. Eines Tages würden sie sehen, dass ich diese tanzende Zahnbürste war – und vieles mehr. Ich hätte die beste tanzende Zahnbürste werden können.”

Scherzinger begann, die Vorsprechen zu hassen, weil sie so “kalt” und nervenaufreibend waren. Sie hat sich dann aber daran gewöhnt, dass man sie nicht nimmt und ist deshalb besonders froh, dass sie eine Rolle in Will Smiths neuen Film ‘Men in Black III’ bekommen hat. Sie spielt dort die Freundin von Smith und kann es kaum erwarten, dass ihre Fans sie auf der Leinwand sehen werden. Ihre Figur Lily ist knallhart und gnadenlos, ganz anders als die Schauspielerin.

“Sie ist als Bösewicht so ein futuristischer Drachen. Oh, und ich darf einen Raketenwerfer tragen. Ich bin in dem Film irgendwie ziemlich übel, ich will das nicht verschweigen”, prahlte Scherzinger freudig.

Neben der Filmkarriere kümmert sich die Freundin von Rennfahrer Lewis Hamilton aber noch um ihre Gesangskarriere. Auf ihrem neuen Album singt sie zusammen mit Sting. Die Amerikanerin hatte ein bisschen Sorge, dass der Brite im richtigen Leben ihren hohen Erwartungen nicht entsprechen könnte, da sie so ein großer Fan ist, aber er entpuppte sich als netter Mensch. Als sie sich das erste Mal gesehen haben, war die Musikerin sehr nervös, aber durch die Freundlichkeit von Sting hat sie ihre Nervosität bald verloren.

“Seine Energie ist auf eine subtile Art sehr beherrschend. Er gibt gerne, ist großzügig und freundlich. Es gab ein gutes Chi, aber trantrischer Sex wurde nicht erwähnt. Wenn man in dasselbe Mikro singt, ist man sich sehr nahe. Er hatte einen frischen Atem, kein Brokkoli in den Zähnen. Sie haben ein Foto gemacht und ich habe mich wie eine Fünfjährige benommen. Er sieht toll aus und ich sehr ängstlich”, witzelte Nicole Scherzinger über ihre Begegnung mit Sting. (Cover)

Foto: wenn.com