Donnerstag, 10. März 2011, 20:17 Uhr

Lindsay Lohan lehnt Deal mit der Justiz ab

Los Angeles. Lindsay Lohan (24) hat einen Handel mit der Justiz abgelehnt. Die Schauspielerin (‘Ich weiß, wer mich getötet hat) muss am 22. April erneut vor Gericht erscheinen, wenn über den Vorwurf des schweren Diebstahls gegen sie entschieden wird.

Am Donnerstag erschien das gefallene Starlet – wie üblich mit Verspätung – vor dem obersten Gerichtshof, um Richter Keith Schwartz mitzuteilen, dass sie den Handel mit der Justiz ablehne, bei dem sie automatisch eine Gefängnisstrafe hätte akzeptieren müssen.

Im nächsten Monat wird die Staatsanwaltschaft nun damit beginnen, Beweise gegen den ehemaligen Kinder-Star vorzubringen. Sollte sich La Lohan allerdings innerhalb der nächsten zwei Wochen umentscheiden, müsste sie bereits am 23. März vor Gericht erscheinen.

Seit Anfang des Monats befindet sich die Skandalnudel auf Bewährung, nachdem sie sich nicht schuldig wegen schweren Diebstahls bekannt hatte. Lohan soll in einem Laden in Venice eine Halskette im Wert von umgerechnet etwa 1.800 Euro gestohlen haben. Die Mitarbeiter des Ladens hatten den Verlust der Kette der Polizei gemeldet, die sich daraufhin in dem Haus der Mimin umsehen wollte. Das Schmuckstück wurde vor der Durchsuchung allerdings den Beamten ausgehändigt.

In der letzten Woche wurde ‘Entertainment Tonight’ ein Überwachungsvideo verkauft, das die Aktrice in dem Laden zeigt. Ob das Material, das auch auf der Internetseite veröffentlicht wurde, den Prozess gegen Lindsay Lohan beeinflusst, ist noch nicht klar. (Cover)

Foto: wenn.com