Donnerstag, 10. März 2011, 19:23 Uhr

Trotz Krach mit Lady Gaga: Muttermilch-Eis wird weiter verkauft

London. Der Streit zwischen den Anwälten von Lady Gaga und einer trendigen Londoner Eisdiele im Londoner Stadtteil Covent Garden, die Muttermilch-Eis anbietet, geht in eine neue Runde. Gagas Anwälte argumentierten, dass die Eissorte mit dem Namen ‘Baby Gaga’ Übelkeit auslösen könnte und zudem rufschädigend sei. Daraufhin haben die Behörden die Rezeptur beschlagnahmt und eingehenden Prüfungen unterzogen.

Das Londoner Gesundheitsamt teilte mit, dass der Verzehr von Muttermilch-Eis jedoch komplett unbedenklich sei. Ein Sprecher der Behörde sagte dazu dem britischen ‘Evening Standard’ mit: “Wir haben nun die Bestätigung aus dem Labor, dass das Produkt keine schädlichen Bakterien oder Viren enthält. Unsere Prüfungen des Produktes sind damit beendet.”

Matt O’Connor, Besitzer des Eisladens ‘Icecreamists’, läßt sich nicht einschüchtern und erwägt nun seinerseits eine mögliche Klage: “Wir erwägen gerichtliche Schritte, denn dies hat unseren Ruf beschädigt. Sie hätten warten sollen, bis die Tests da sind, bevor sie behaupten, unser Produkt sei eine Gefährdung für die Öffentlichkeit.”

Foto: Icecreamists