Freitag, 11. März 2011, 12:23 Uhr

"Iron Doors 3D": Grauenhafter Keller-Thriller jetzt im Kino

Berlin. Seit gestern ist ein neuer (deutscher) Independent-Thriller im Kino, dessen Idee leider überhaupt nicht neu ist. Schon ‘Saw’ und ‘Cube’ waren Wegbereiter für das Genre “Scheiße-ich-weiß-nicht-wie-ich-in-diesen-Raum-gekommen-bin”.

Der junge Mark erwacht in einem verschlossenen, tresorartigen Raum und kann sich natürlich nicht erklären, wie er in diese dämliche Situation geraten ist. Weil er einen üblen Streich seiner Kollegen vermutet, nimmt er die Situation zunächst mit Galgenhumor. Doch nach mehreren Tagen ohne Wasser und Nahrung muss er sich eingestehen: Niemand wird ihm helfen. Die massive eiserne Tür erweist sich als unüberwindlich, aber es gelingt Mark unter Mühen, ein Loch in die Betonwand zu meißeln. Endlich atmet er auf, denn jenseits der Mauer ist es hell.

Und dort sitzt eine schwarze Frau. Die begrüßt Mark mit den Worten: “Entweder du bist eine verdammt gute Schauspielerin, oder wir sitzen im selben Boot”. Hahaha!

Dann kommt es natürlich auch zum Sex zwischen den Protagonisten (was man halt so tut, wenn man ums Leben winselt) und damit geht leider auch die letzte Glaubwürdigkeit des “ersten deutschen Independent-Films in 3D” flöten…

Fotos: Kinostar