Dienstag, 15. März 2011, 17:09 Uhr

Spider-Man Andrew Garfield: "Ich bin ein echter Glückspilz"

München. Mit “The Social Network” feierte Andrew Garfield (27) seinen Durchbruch. Jetzt spielt er Keira Knightleys Lover – und als Nächstes ist er Spider-Man. Er schlüpft in dem Sci-Fi-Drama “Alles, was wir geben mussten” in die Rolle eines Internatsschülers, den gleich zwei junge Frauen, gespielt von Keira Knightley und Carey Mulligan, begehren.

Wie fühlt man sich als Hahn im Korb? “Großartig! Mit diesen zwei wunderschönen Frauen acht Wochen zu verbringen, war einfach toll. Da kann ich mir wirklich schlimmere Rollen vorstellen (lacht). Wir drei haben uns vom ersten Drehtag an so gut verstanden, dass die Intimität authentisch rüberkam und sogar die Liebesszenen mit Keira kein Problem waren.”

Seit er in dem Facebook-Film “The Social Network” mitgewirkt hat, wird er als neuer Shootingstar gehandelt. “Ich bin ein echter Glückspilz! 35 andere Schauspieler haben mit mir studiert und sie besaßen nicht weniger Talent als ich. Die anderen bekamen bloß noch nicht die Gelegenheit, sich zu beweisen. Am liebsten würde ich irgendwann ein Theater gründen, um allen anderen arbeitslosen großartigen Kollegen dort einen Job zu verschaffen. Auch in meinem Leben gab es Zeiten, in denen ich monatelang keine Rolle bekam. Man hat oft wenig Einfluss auf die Karriere!”

Hat Andrew damit gerechnet, die Hauptrolle im vierten “Spider-Man”-Film zu ergattern?

“Nein, gar nicht! Als der Anruf kam, bin ich regelrecht ausgeflippt! Schon als Kind faszinierte mich das Konzept: Ein schlaksiger Junge ist charakterlich viel stärker, als sein Aussehen vermuten lässt. Er schwingt sich durch New York und kämpft für Gerechtigkeit, davon träumt doch jeder Spargeltarzan (lacht ).”

Garfield verriet in dem Gespräch auch, wie er für Actionszenen trainiert: “Zum Glück bin ich generell sehr aktiv. Ich surfe, skate, fahre Snowboard und spiele Tischtennis – das ist gut für die Reflexe. Natürlich musste ich auch ein spezielles Kampftraining absolvieren und auf meine Ernährung achten. Ich durfte unter anderem keine Kekse mehr essen, das war der härteste Part (lacht)!”

Und worauf könnte er nie verzichten? “Auf meine Uhr mit ‘Zurück in die Zukunft’-Motiv (lacht). Es gibt davon nur 20 Stück, denn der Regisseur ließ sie nach dem Dreh von Teil eins als spezielles Dankeschön für die Technik-Crew anfertigen. Meine Freundin Shannon hat mir eine davon bei Ebay ersteigert – sie ist mein Glücksbringer!”

Fotos: A.M.P.A.S.