Mittwoch, 16. März 2011, 13:36 Uhr

"Panic! At The Disco": Neues Album "Vices & Virtues" kommt am 25. März

Hamburg. Zuerst haben sie uns mit ‚A Fever You Can’t Sweat Out‘ infiziert, dann nahmen sie uns mit ‚Pretty. Odd.‘ gefangen. Nun ist es an der Zeit für ‚Panic! At The Disco‘, uns daran zu erinnern, warum wir uns in erster Linie in sie verknallt haben. Mit ‚Vices & Virtues‘ (Veröffentlichung am 25. März ), ihrem ersten Album als Duo, haben Frontmann/Multiinstrumentalist Brendon Urie und Drummer/Percussionist Spencer Smith belegt, dass ihre besten Ideen gerade erst ans Tageslicht kommen. Und diese Platte markiert nicht nur den Beginn einer neuen Ära für die Grammy-ausgezeichnete Rockband aus Las Vegas, sondern läutet in vielerlei Hinsicht eine neue Periode musikalischen und emotionalen Wachstums ein. Ein Wachstum, das noch längst nicht einbrechen will.

Vices & Virtues ist ein Album, das ohne Anstrengung den Graben zwischen den energiereichen Pop-Hymnen ihres Debüts A Fever You Can’t Sweat Out und den psychedelischen Anleihen von Pretty. Odd. überbrückt, während gleichzeitig ein Fortschritt deutlich wird, der sich durch das gesamte Album zieht – von den Arrangements bis hin zur Instrumentierung. „Es war uns immer wichtig, nicht das zu kopieren, was wir schon gemacht haben“, sagt Urie. „Die Songs auf Vices & Virtues sind stilistisch wahnsinnig facettenreich, was auf natürliche Weise passierte. Es gibt Stücke mit Jazz-Feeling, dann gibt es Rock-Songs mit Streichern und dann hyper-energetische Momente. Es gibt von allem etwas.“

Ursprünglich wurde die Band als Coverband von blink-182 von den Schulfreunden Ryan Ross und Spencer Smith gegründet.
Ihre Namen Panic! At The Disco entnahmen sie einem Song der Band ‚Name Taken‘, und es dauerte nicht lange, bis Pete Wentz, Mitglied bei Fall Out Boy, auf sie aufmerksam wurde und sie zu Decaydance/Fueled by Ramen brachte, ein Label mit einem grünen Daumen für junge Talente. Ihr künstlerischer Ansatz, ihre beobachtenden Lyrics und die immer wieder zu Experimenten neigende Instrumentierung überzeugte das Label damals sofort. Von da an ging es Schlag auf Schlag.

Am 7. Juli 2009 gaben die Herrschaften den Ausstieg von Ross und Walker bekannt. Während Urie und Smith weiter als ‚Panic! at the Disco‘ Musik machen, wollten sich Ryan Ross und Jon Walker auf eigene Projekte konzentrieren.

Fotos: Warner Music