Freitag, 18. März 2011, 12:51 Uhr

Beth Ditto steht nicht auf Profilierungssucht durch Charity

New York. Wuchtbrumme Beth Ditto (30) mag keine Stars, die sich aus reiner Selbstsucht für Charitys engagieren. Vor einigen Jahren las die füllige Musikerin (‘Standing in The Way of Control’) Oscar Wildes Bestseller ‘Das Bildnis des Dorian Gray’ – und denkt seither ganz anders über Eitelkeiten und selbstherrliche Motive.

“Es ist mir zwar peinlich, aber ich habe das Buch erst vor drei Jahren gelesen; ich hatte davor nie wirklich über die Beweggründe von Menschen nachgedacht”, enthüllte die ‘Gossip’-Frontfrau im Magazin ‘NME’ und zog einen Bogen zu Stars, die sich scheinbar selbstlos für Schwächere einsetzen: “Manchmal sieht man es nicht, macht aber Dinge, um sich selbst besser zu fühlen, nicht damit es den anderen besser geht. Das ist auch eine Form von Eitelkeit. Das hat die Art, wie ich über Charity denke, wirklich verändert.”

Der Roman ‘Das Bildnis des Dorian Gray’ wurde 1891 veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte des jungen Gray, der ein Bildnis seiner selbst besitzt, das statt ihm altert und in das sich die Spuren seiner vielen Sünden einschreiben. Während Dorian Gray also immer älter und grausamer wird, bleibt sein Äußeres jung und schön.

Diese Geschichte scheint Beth Ditto tief beeindruckt zu haben. (Cover)

Foto: Angelo Pennetta