Montag, 21. März 2011, 20:18 Uhr

"Rise Against" steigen direkt auf Platz 1 der deutschen Album-Charts ein

Berlin. Über 10 Jahre sind “Rise Against” aus Chicago nun schon auf den Bühnen der Welt unterwegs und gehören mit ihren mittlerweile fünf veröffentlichten Alben neben vergleichbaren Bands wie z.B. Green Day zu den erfolgreichsten Bands ihres Genres.

Am 11. März erschien ihr neues Studioalbum “Endgame”, das heute direkt von 0 auf Platz 1 der Media Control Album Charts eingestiegen ist und sich damit vor Superstars wie Bruno Mars, Adele oder R.E.M behaupten kann.

Dieser Erfolg beweist, dass politisch und soziales Engagement mit kredibiler Attitüde auch kommerziell erfolgreich sein kann. Mit dem höchsten Chartentry der Band in ihrer Geschichte in Deutschland stellen Rise Against das eindrucksvoll unter Beweis. Dieses Ergebnis gibt der stetig wachsenden Fangemeinde recht, für die die US-Punkrocker nicht zuletzt durch die Live-Präsenz und ihre ausgiebigen Deutschland-Tourneen in den letzten Jahren schon lange kein Geheimtipp mehr sind.

So überrascht es auch nicht, dass die morgen startende Deutschland-Tour der Band bereits seit Wochen restlos ausverkauft ist. Im August werden Rise Against dann auf dem Taubertal Festival und dem Open Flair-Festival erneut live zu erleben sein.

Ihre gestiegene Popularität in den letzten Jahren wissen die Herren vor allem für ihr politisches Engagement zu nutzen: die Band unterstützt seit vielen Jahren die Tierrechtsorganisation PETA und bezieht auch in ihren Songs klar Stellung. So thematisierten sie in der Vergangenheit z.B. den Einsatz der amerikanischen Truppen in Kriegsgebieten in ihrem Song Hero Of War. Des Weiteren unterstützten Rise Against die Kampagne punkvoter.com bei den letzten Präsidentschaftswahlen in Amerika.

Auch auf Endgame widmet sich die Band aktuellen weltpolitischen Themen. Sänger Tim McIlrath zum Titel des Albums: „.Es geht um den Zerfall der Zivilisation: Kriege, Hungersnöte, die Finanz- und Umweltkrise bilden den Hintergrund, vor dem wir die Frage stellen, was an dieser Welt, die wir geschaffen haben, gut sein soll, und ob es überhaupt sinnvoll ist, sie zu retten.“

Fotos: Evan Hunt