Dienstag, 29. März 2011, 15:09 Uhr

Natalie Portman ab 28. April im Action-Blockbuster "Thor"

Berlin/München. Für Hollywoodstar Natalie Portman hätte das Jahr nicht besser starten können: Bei der Verleihung der 83. Academy Awards im Februar gewann sie die begehrte Goldtrophäe für ihre Rolle als überehrgeizige Primaballerina in „Black Swan“. Doch das ist nur einer von fünf Filmen, mit denen Portman 2011 in die deutschen Kinos kommt: Am 28. April 2011 startet mit THOR die große Marvel-Verfilmung, in der sie an der Seite des australischen Newcomers Chris Hemsworth zu sehen sein wird.

In dem Action-Blockbuster-Highlight verliebt sie sich in Donnergott Thor (Chris Hemsworth), der wegen seiner Arroganz von Göttervater Odin (Anthony Hopkins) auf die Erde verbannt wird, um dort – seiner göttlichen Kräfte beraubt – zu lernen seine Überheblichkeit zu zügeln. An der Seite des blonden Hünen versprüht Natalie Portman einmal mehr ihren umwerfenden Charme!

Für die 29-jährige gab es trotz der nur zwei Wochen zuvor beendeten, kräftezehrenden Dreharbeiten zu dem Ballett-Thriller keine Sekunde Bedenkzeit, sich direkt in die Arbeit zu THOR zu stürzen: „Eigentlich hätte ich Urlaub gebraucht. Doch die Zusammenarbeit mit Kenneth Branagh war eine zu große Gelegenheit, die ich nicht missen wollte. Ich war fasziniert von der Idee, dass ausgerechnet er Regie führen würde. Ich dachte, es ist wie ein Geschenk, mit ihm arbeiten zu dürfen. Branagh hat fünf Shakespeare-Werke großartig für die Leinwand umgesetzt und verbindet nun mit THOR das Beste aus zwei Welten: Großartige Action vor unglaublichen Kulissen auf der einen Seite, aber auch ein fesselndes Drama mit starken, reifen Charakteren.“

Die Begeisterung und Leidenschaft, die Natalie Portman für ihre Arbeit mitbringt und die Tatsache, dass sie trotz der vielen Auszeichnungen immer mit beiden den Beinen auf der Erde blieb, ist nur einer von fünf guten Gründen für ihren Erfolg:

Natalie Portmann verfolgt ihre Ziele mit Ehrgeiz und Konsequenz. Als 11-jährige fiel die zierliche Natalie erstmals einem Talentscout ins Auge. Kurz darauf flatterten die ersten lukrativen Jobangebote ins Haus: Unter anderem wollte der Kosmetikkonzern Revlon das hübsche Mädchen für einen Model-Job verpflichten. Natalie lehnte ab. Schließlich wollte sie nicht auf dem Laufsteg, sondern auf der Kinoleinwand Karriere machen. Gesagt, getan. Bereits mit 12 hatte sie dann ihren großen Durchbruch in dem Action-Kultstreifen „Leon – der Profi“. Damals bezauberte sie in der Rolle der kleinen Mathilda, die sich mit dem Auftragskiller Leon (Jean Reno) zusammentat, um den Tod ihrer Familie zu rächen.

Natalie Portman ist wählerisch. Das Lolita-Image, das ihr erster Film ihr bescherte, konnte sie erfolgreich abschütteln. Auch indem sie bewusst Angebote wie etwa die Hauptrolle in der Nabokov-Verfilmung „Lolita“ ablehnte. Beim Dreh zu „Überall nur nicht hier“ weigerte sich das Nachwuchstalent ebenfalls, eine Sex-Szene zu drehen – und setzte sich durch. Wenn es nicht gerade um Nacktszenen geht, beweist Natalie Portman allerdings vollen Körpereinsatz: Als Widerstandkämpferin in „V wie Vendetta“ ließ sie sich kurzerhand ihre Haare abrasieren, und für ihre Rolle der Ballerina Nina in „Black Swan“, begann die Schauspielerin bereits ein Jahr vor Drehbeginn mit ihrem harten Ballett-Training und nahm ganze zehn Kilo ab.

Und Natalie Portman ist schön und geheimnisvoll. Statt in den bunten Klatschspalten sorgt sie lieber im Feuilleton mit ihrer Arbeit für Schlagzeilen. Weil sie ihr Privatleben konsequent vor der Presse schützt, hat sie sich eine geheimnisvolle Aura bewahrt. Bei einigen gilt sie deshalb als unterkühlt, andere bezeichnen die stille Hollywood-Schönheit hingegen als „Audrey Hepburn unserer Generation“. Sie selbst empfindet das jedenfalls als Karriereplus: „Man ist viel freier, unterschiedliche Rollen zu spielen, wenn der eigene Charakter im Dunkeln bleibt.“

Mehr Informationen zum Film gibt es auf der offiziellen Website zu Thor: Hier geht’s zur Film-Website

Ivan Vejar / ©A.M.P.A.S., Zade Rosenthal