Freitag, 01. April 2011, 15:54 Uhr

Emily Browning findet "Sucker Punch" überhaupt nicht sexistisch

Los Angeles. Emily Browning (22) hat kein Problem damit, wenn Menschen ihren neuen Film ‘Sucker Punch’ nicht mögen, weil sie sich dann wenigstens eine Meinung zu ihm gebildet haben. Den Vorwurf, der Film, in dem sie mit Abbie Cornish, Vanessa Hudgens, Jena Malone und Jamie Chung spielt, sei sexistisch, möchte sich die junge Schauspielerin (‘Der Fluch der 2 Schwestern’) aber nicht gefallen lassen.

Browning schlüpft in dem düsteren Streifen in die Rolle der Baby Doll, der vorgeworfen wird, den Tod ihrer jüngeren Schwester verschuldet zu haben, und die in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wird. Der Film spielt auf verschiedenen Ebenen, da Baby Doll in eine Fantasiewelt flüchtet, in der sie eine neue Tänzerin in einem Bordell ist und sich mit vier anderen Tänzerinnen anfreundet.

Die Australierin versteht nicht, was einige Menschen an dem Streifen sexistisch finden können, da er den Hauptdarstellerinnen erlaubt, aus dem Bordell zu flüchten: “Ich finde die Idee, es sei sexistisch, wirklich bizarr”, erklärte sie ‘BBC Newsbeat’. “Der Sexismus spielt sich innerhalb der Geschichte des Films ab. In dem Bordell werden die Mädchen zu Objekten degradiert, aber das heißt nicht, dass es in dem Film auch so ist. Es geht in Wirklichkeit darum, wie diese Mädchen in die Freiheit ausbrechen.”

Der Streifen erhielt gemischte Kritiken, wobei schlechte Rezensionen den Jungstar nicht sonderlich stören – Browning verursacht gerne extreme Reaktionen beim Publikum: “Ich denke, es könnte nichts Schlimmeres geben, als das die Leute gar nichts gegenüber des Films fühlten, wenn sie sagten: ‘Ok, ist schon in Ordnung’. Das interessiert mich nicht. Ich finde es völlig in Ordnung, dass einige Leute ihn lieben und einige ihn wirklich hassen. Ich möchte, dass die Leute ihn in Frage stellen und etwas haben, worüber sie nachdenken können”, erläuterte Emily Browning. (Cover)

Fotos: Warner