Samstag, 02. April 2011, 11:30 Uhr

"The Voice Of Germany": Neue Castingshow startet im Herbst

Unterföhring. Genug ist nicht genug. Eine neue Castingshow hat sich ProSieben an Land gezogen. “The Voice of” soll im Herbst 2011 starten. “The Voice of Holland” stieg 2010 zum erfolgreichsten Castingformat der Niederlande auf.

John de Mol, Erfinder und Entwickler der Show, sagte dazu: “‘The Voice of Germany’ ist keine Bühne für Freaks oder Möchtegern-Sternchen. Wir suchen keine pubertierenden 16-jährigen Teenies, die sich für Justin Timberlake halten, aber keinen geraden Ton singen können. Nur die Besten der Besten schaffen es in die ‘Blind Auditions’. Man könnte sagen: ‘The Voice of Germany’ beginnt da, wo ‘Deutschland sucht den Superstar’ aufhört.”

In der Castingshow werden nur “echte Künstler”, mit einzigartigen gesanglichen Fähigkeiten für eine nachhaltige Musiker-Karriere gesucht, heißt es.

Bei den “Blind Auditions”, der ersten Phase der Showreihe, dürfen die Talente nur mit ihrer Stimme glänzen. Die Optik spielt überhaupt keine Rolle. Die Kandidaten treten mit einer Live-Band vor vier prominenten Mentoren auf, die mit dem Rücken zur Bühne sitzen und die Teilnehmer nur anhand ihres Gesangs bewerten.

Erst nachdem die Coaches einen Künstler für ihr Team ausgewählt haben, bekommen sie ihn auch zu sehen. Entscheiden sich mehrere Coaches für einen Kandidaten, darf der sich seinen Mentor selbst aussuchen.

Bei der darauffolgenden “Battle Round” treten die Künstler innerhalb ihrer Teams im Eins-gegen-Eins-Duell gegeneinander an und einer scheidet jeweils aus. In der letzten Phase kämpfen die Sänger in den Liveshows um den Sieg. Am Ende bestimmen die Zuschauer wer “The Voice” ist und eine erfolgreiche Musik-Karriere startet.

Die desaströse Castingshow “Popstars” findet übrigens 2011 nicht statt.

Jürgen Hörner, ProSieben-Geschäftsführer, sagte zu dem einkauf des neuen Formats: “Zum ersten Mal zählt in einem Musik-Casting ausschließlich die Stimme der Kandidaten – ohne Kompromisse.”