Sonntag, 03. April 2011, 14:35 Uhr

Ryan Reynolds in "Green Lantern 3D": Moderne Filmtricks machen faul

Los Angeles. Schauspieler Ryan Reynolds (34) gab zu, moderne Filmtechnologie könne Schauspieler faul werden lassen. Der kanadische Akteur (‘Selbst ist die Braut’) ist im neuen Superhelden-Film ‘Green Lantern’ an der Seite von Schauspielmaus Blake Lively (23) zu sehen. Der Beau wird Hal Jordan spielen, einen Testpiloten der US-Airforce, der als erster Erdling fürs ‘Green Lantern Corps’ rekrutiert wird – eine intergalaktische Brüderschaft, die den Frieden im Universum erhält. Der Film kommt am 4. August in die deutschen Kinos.

Für den Film wurde viel mit computergenerierten Bildern gearbeitet, unter anderem wurde die Technik eingesetzt, um Reynolds sein Superheldenkostüm anzulegen. Als der Hollywoodstar gefragt wurde, ob er die moderne Technik bevorzuge, die es ihm ersparte, das hautenge Kostüm am Set tragen zu müssen, bestätigte der Schauspieler, dass diese Methode zugleich ein Segen und ein Fluch sei.

“Das war merkwürdig, als ich herausfand, wie sie den Anzug machten. Ich sagte: ‘Warum muss ich also in Form sein? Ihr packt das Ding über meinen verdammten Körper! Was tue ich hier, mich jeden morgen zu quälen?'”, verriet der Kanadier ‘Cinemablend’, bevor er hinzufügte: “Aber dann fand ich heraus, dass sie bei dir alle zwei Wochen einen Body-Scan durchführen. Sie scannen dich mit einem Laser. Das ist schon was. Du denkst: ‘Ich sehe ziemlich gut aus!’ Und dann siehst du das dreidimensionale Bild und denkst: ‘Ich habe noch einiges zu tun.’ Es war also irgendwie eine merkwürdige Erfahrung, das zu sehen.”
Faulsein war für Ryan Reynolds also trotz Technik keine Option.

Und darum geht’s in “Green Lantern”: Im ebenso endlosen wie geheimnisvollen Universum existiert seit Jahrhunderten eine kleine, aber schlagkräftige Einheit, die für Gesetz und Gerechtigkeit eintritt: das Green Lantern Corps. Jeder Green Lantern wird durch einen Eid auf die Bruderschaft der Krieger dazu verpflichtet, in der Galaxis Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, alle tragen einen Ring, der ihnen übernatürliche Kräfte verleiht. Doch als ein neuer Gegner namens Parallax das Gleichgewicht der Kräfte im Universum auszuhebeln droht, liegt das Schicksal der Green Lanterns und der gesamten Erde in der Hand ihres jüngsten Rekruten: Er ist der erste Mensch, der in ihre Reihen aufgenommen wurde – Hal Jordan (Ryan Reynolds).

Hal ist zwar ein begabter und ziemlich großspuriger Testpilot, doch die Green Lanterns haben für Menschen wenig übrig, weil sie im Umgang mit den unermesslichen Möglichkeiten des Rings keinerlei Erfahrung mitbringen. Dennoch ist Hal ganz offensichtlich das fehlende Teil im Puzzle, denn neben seiner Hartnäckigkeit und Willensstärke ist er den anderen Mitgliedern des Corps in einem Aspekt überlegen: in seiner Menschlichkeit. Mit Unterstützung seiner Pilotenkollegin und Sandkastenfreundin Carol Ferris (Blake Lively) könnte Hal eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Parallax einnehmen, wenn er nur schnell genug seine neuen Fähigkeiten anzuwenden lernt und den Mut aufbringt, seine Angst zu überwinden. Vielleicht bewährt er sich dann sogar als größter Green Lantern aller Zeiten.

Fotos: wenn.com (1), Warner Bros.