Montag, 04. April 2011, 13:07 Uhr

P. Diddy benutzte Justin Bieber als Vertrags-Köder

Los Angeles. Bestechung: P. Diddy (41) machte es für eine Nachwuchsband möglich, Justin Bieber (17) zu treffen, weil er sie unbedingt unter Vertrag nehmen will. Die aufstrebende Sängergemeinschaft ‘Odd Future’ (‘Double Cheeseburger’) spielt eine Mischung aus Punkrock und Hip-Hop und diese ungewöhnliche Verschmelzung verschiedener Genres ist bei Experten der Musikbranche extrem gut angekommen. Labels wie ‘Roc Nation’, ‘SRC Record’ und ‘Interscope’ sind alle hinter der Gruppe her, die als moderne ‘Sex Pistols’ bezeichnet wurde.

P. Diddy (‘Hello Good Morning’) hat sein eigenes Plattenlabel mit dem Namen ‘Bad Boy Records’ und ist scheinbar fest entschlossen, die Person zu sein, die die Karriere der Newcomer in Gang bringt. Die Mitglieder der Gruppe sind jedoch als Witzbolde bekannt und ihr Frontmann Tyler the Creator (20) dachte sich einen originellen Weg aus, auf dem P. Diddy beweisen sollte, dass er wirklich an ‘Odd Future’ interessiert sei.

“[Diddy] versucht verzweifelt die Gruppe unter Vertrag zu nehmen, um zu beweisen, dass er etwas Heißem auf der Spur ist”, enthüllte ein Insider der ‘New York Post’ und ergänzte: “Tyler bat Diddy um Zutritt zu Justin, also ließ er Beziehungen spielen.”

Der Sprecher der Nachwuchsband hat bestätigt, dass Tyler ein von P. Diddy arrangiertes Treffen mit dem kanadischen Pop-Teenie hatte.

Die Ansinnen des ‘Odd Future’-Frontmanns beginnen, innerhalb der Branche legendär zu werden. Er lässt diejenigen, die seine Karriere mit ihm besprechen möchten, gerne ihren Wert beweisen, und bittet daher in der Regel darum, dass ein Treffen in seinem bevorzugten Skater-Shop in Kalifornien stattfindet.

Steve Rifkind von ‘SRC Records’ schaffte es, die Band in sein Büro zu locken, jedoch hätten die Jungs erst zugestimmt, nachdem sie ein paar Bedingungen stellten. “Wenn es dir mit dem Treffen ernst ist, will ich ‘Randy’s Donuts’, Drehstühle und ein Megafon”, soll Tyler laut der Zeitung gesagt haben.

P. Diddy war scheinbar nicht der Einzige, der sich auf die Forderungen der Jungstars eingelassen hat. (Cover)

Foto: wenn.com