Mittwoch, 06. April 2011, 16:12 Uhr

Der Regenschirm für Orkanböen bis 120 km/h ist da

Berlin. Ein Regenschirm, der nicht umknickt oder bei starkem Wind zerreißt und der Windgeschwindigkeiten bis 120 km/h aushalten kann. Ein sicherer Regenschirm ohne Spitzen, in einem besonderen Design. Gibt’s das?

Der Neuseeländer Greig Brebner hat den Regenschirm, eine jahrhundertealte Erfindung, völlig neu entwickelt.

Vor dreitausend Jahren waren Regenschirme nur den Königen und Pharaonen vorbehalten. Jahrhundertelang war der Regenschirm ein Luxusartikel, der nur der höheren Gesellschaftsklasse zur Verfügung stand. Der Grundentwurf ist in all den Jahren gleich geblieben. Die einzige nennenswerte Änderung war die
Einführung des faltbaren Regenschirms im Jahre 1928. Aber nun gibt es eine Neuentwicklung.

Greig Brebner hat das seit den 20er Jahren bestehende Grundmodell des Regenschirms einfach geändert. Das Ergebnis: der Blunt Umbrella. Die angewandte “Blunt Technology” kann durchaus als revolutionär bezeichnet werden.

Der Blunt Umbrella hält Windgeschwindigkeiten bis 120 km/h aus, ohne dass sich die Größe oder die Form der Bespannung dadurch ändert. Dies ist
einer der Vorteile von Blunt. Der Brüller ist natürlich das Test-Video!

Die spitzen Stangenenden am Rande der Bespannung sind verschwunden. Brebner, der jahrelang im Zentrum der Stadt London gewohnt hat, erzählt: “Dort, wo viele Menschen zusammenkommen, wird es einfach gefährlich bei Regen. Sta?ndig muss man den spitzen Schirmstangen ausweichen. Das hat mich auf die Idee gebracht, die Blunt Tips zu entwickeln”. Der Blunt Tip ist eine patentierte Technik, die die spitzen Stangenenden verschwinden lässt, und verhindert, dass die Stoffbespannung einreißt. Der Regenschirm ist dadurch viel sichererer geworden.

Der sturmfeste Regenschirm ist nahezu unverwüstlich. Und sollte der Wind sich einmal unter dem Schirm verfangen, dann vermeidet die patentierte “Double
Struts Technology” das Umknicken des Regenschirms.