Mittwoch, 06. April 2011, 17:19 Uhr

So protestiert Daniela Katzenberger gegen die Nutzung von Katzenfellen

Hamburg/ Gerlingen. Deutschlands Kult-Blondine Daniela Katzenberger ist bekannt für sexy Auftritte und freches Mundwerk. Gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. setzt sie sich jetzt provokant für die Rechte der Katzen ein – und dies gleich für zwei Kampagnen.

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„Manchmal kann zu viel Sex schlecht sein“, sagt Daniela und posiert sexy für Katzenkastrationen. Mit dem Slogan „Kein Pelz – kein Katzenjammer“ protestiert sie gegen die Nutzung von Katzenfellen.

„Ich finde Pelze furchtbar, ob von der Katze, Hund oder von wildlebenden Pelztieren“, so Daniela. „Wer unbedingt den Look möchte, kann Kunstfelle anziehen – der echte Pelz ist grausam für die Tiere und gehört in die Steinzeit!“

Beide Motive wurden gemeinsam mit der Zeitschrift TV Digital von Marc Rehbeck in Los Angeles fotografiert, wo Daniela Katzenberger für ihre TV-Produktion „Natürlich Blond“ mehrere Wochen gedreht hat. Hinter die Kulissen des Shootings kann die Öffentlichkeit am 19. April um 20.15 Uhr auf VOX schauen.

Hunde und Katzen erleiden auf chinesischen Pelztierfarmen grausames Leid. In einer Undercover-Videoaufnahme, die PETA gemeinsam mit dem Journalisten Manfred Karremann in China machte, zeigt sich unermessliches Grauen: Die Tiere fristen ihr Dasein bei allen Witterungsextremen in winzigen Drahtkäfigen. Bevor man sie häutet, schlagen Arbeiter mit Metallstangen auf sie ein und schmettern sie auf den Boden.

Sie brechen ihnen so die Knochen, wobei sie häufig nicht getötet werden. Viele Tiere sind noch am Leben und bei vollem Bewusstsein, wenn man ihnen das Fell abzieht. Mehr als die Hälfte aller Pelz-Endprodukte, die nach Europa und in die USA importiert werden, stammen mittlerweile aus China. Häufig werden auch Pelzimitate aus Hunde- und Katzenfell hergestellt.

Fotos: Marc Rehbeck