Freitag, 08. April 2011, 11:35 Uhr

New Faces Award: Til Schweiger grinst mit der Familie um die Wette

Berlin. Am Donnerstagabend zeichnet die ‘Bunte’ beim ‘New Faces Award Film’ die besten Nachwuchstalente des deutschen Films aus. Zwei Riesenüberraschungen: Deutschlands erfolgreichster Filmstar Til Schweiger (47) zeigte sich mit der gesamten Familie inklusive Ex-Gattin Dana Schweiger und Freundin Svenja, nebst Sohnemann Valentin, Töchter Luna und Lilli und Klein-Emma!

Und die zweite Überraschung: Die achtjährige Emma bekam an dem Abend einen Sonderpreis der Jury für ihre Rolle in „Kokowääh“.

Ihr Talent hat Emma eindeutig von ihrem Vater Til Schweiger geerbt, der gestern stolz wie Bolle strahlte. Til Schweiger hatte Emma auch schon für „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ vor die Kamera geholt. In „Kokowääh“ spielt Emma Schweiger ein Mädchen mit entwaffnendem Dickkopf, das sich die Zuneigung gleich zweier Väter erobert – des echten und des Mannes, der sich lange für den echten hielt.

Mit bislang mehr als vier Millionen Zuschauern ist „Kokowääh“ der erfolgreichste deutsche Film seit mehr als einem Jahr.

Miriam Stein überzeugte die Juroren in der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspielerin“. Sie hatte mit dem Kinofilm „Goethe!“ auf sich aufmerksam gemacht, in dem sie die junge Lotte Buff darstellt.

Übrigens: In der Kategorie „Bester Nachwuchsschauspieler“ wurde Theo Trebs (siehe Foto unten) ausgezeichnet. Der 16- Jährige begeisterte die Jury mit dem Zombie-Thriller „Rammbock“ sowie dem Kinofilm „Der ganz große Traum“, in dem er an der Seite von Daniel Brühl, new faces award-Gewinner 2002, spielt. Trebs erhielt den Preis in Gestalt eines roten Panthers von Schauspielerin Jasmin Tabatabai.

Über die Auszeichnung „Bester Debütfilm“ konnte sich Philip Koch (Foto ganz unten) für sein Erstlingswerk „Picco“ freuen. Das Drama spielt in einem deutschen Jugendgefängnis und handelt von Kevin, der sich als Neuling (Picco) in einer Zelle mit drei weiteren Jugendlichen behaupten muss. Der Film beschreibt die Verhältnisse hinter Gittern, die tägliche Gewalt, mit der junge Häftlinge konfrontiert werden, und den psychischen Druck, dem sie ausgesetzt sind.

Fotos: Hubert Burda Media