Sonntag, 10. April 2011, 10:03 Uhr

Koks-Todesfall Whitehead: Pete Doherty bekennt sich schuldig

London. Im mysteriösen Todesfall der 27-jährigen Robyn Whitehead, die einen Dokumentarfilm über Skandalsänger Pete Doherty begonnen hatte, bekannte sich der 31-jährige jetzt schuldig. Doherty wurde Kaution gewährt bis zur Verhandlung am 20. Mai, berichtet die BBC.

Richter David Radford warnte den Sänger, sein “unattraktives” Strafregister könnte zum dritten Mal dazu führen, dass er im Knast landet.

Das Model aus der millliardenschweren Goldsmith-Dynastie war augenscheinlich an einer Drogenüberdosis Kokain gestorben, die ihr der Musiker Peter Wolfe (42, besser bekannt als “Wolfman”), Kumpel des Junkie-Musikers, besorgt hatte.

Doherty behauptete zuletzt, die Wohnung verlassen zu haben, bevor sie starb.

Der Besitzer der Wohnung sei Dohertys Freund Peter gewesen, der in der Nacht zum 27. Januar 2010 auch die Rettungskräfte gerufen habe. Auch er muß sich vor Gericht verantworten.

Alan Wass (29), vierter Teilnehmer der verhängnisvollen Koks- und Crack-Party, behauptete, keine Drogen besessen zu haben.

Neues Ungemach droht Doherty unterdessen aus Berlin, wo er am Montag gastiert. Bis Ende nächster Woche läuft noch die Frist zur Zahlung von 30.000 Euro Strafe, berichtete Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft, der ‘Berliner Zeitung’.

Doherty hatte 2009 in Berlin ein parkendes Auto demoliert und wurde zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 1000 Euro verurteilt. Das ist offenbar bis jetzt noch nicht passiert. Ist die Frist abgelaufen, drohen Doherty 30 Tage Knast in Berlin.

Foto: wenn.com