Donnerstag, 14. April 2011, 12:03 Uhr

So protestiert Popstar Ke$ha gegen Kanadas Robbenschande

Berlin. Prollsängerin Kesha ist der neueste Star von PETA USAs „Canada`s Club Scene Sucks“-Kampagne. In gewohnt rotziger Pose zeigt die Popsängerin ganz deutlich, was sie von Kanadas Robbenschande hält. Während der FrühlingKanadas Jugendliche in Parks und Clubs zieht, hat diese Zeit des Jahres für Kanadas Robbenpopulation eine ganz andere Bedeutung.

Seit Tausenden von Jahren kommen die grönländischen Sattel-, Kegel- und Mützenrobben an Kanadas Küsten, um dort auf den Eisschollen ihre Babys zu gebären. Zeitgleich zieht dieses Ereignis Arbeiter einiger weniger Fischerei-Großunternehmen aufs Eis. Hunderttausende der Jungtiere werden grausam erschlagen (Englisch: to club) oder erschossen, um ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt zu verkaufen.

„Canada`s Nightlife rules, but clubbing seals is cruel an wastes millions of tax dollars. Join us in ending the baby-seal slaughter for good.” (Kanadas Nachtleben ist super, Kanadas Robbenschlachten aber ist grausam und verschwendet Millionen an Steuergeldern. Lasst uns gemeinsam das Schlachten der Baby-Robben für immer beenden!), fordert Ke$ha und ist damit in guter Gesellschaft. Auch Peaches und die schwedische Pop-Band The Sounds kämpfen mit PETA USA und seinen Schwesterorganisationen gegen das grausamen Schlachten von Baby-Robben an Kanadas Küsten.