Sonntag, 17. April 2011, 10:18 Uhr

DSDS: Sebastian macht Weg zum Finale frei für Pietro und Ardian

Köln. Die Überraschung bei der siebten Mottoshow „80er, 90er und das Beste von heute“: Der smarte Sebastian Wurth (16) mußte heute morgen um 0.35 Uhr gehen. Und das angesichts eher mangelhafter Leistungen von Pietro, Marco und des Wackelkandidaten von gestern, Macho-Man Ardian.

Dieter Bohlen zeigte sich entsetzt angesichts des (angeblichen) Abstimmungsergebnisses und Publikumsliebling Sebastian ertrug die Abwahl würdevoll: „Ich liebe euch alle. Ich werde auf jeden Fall weitermachen mit der Musik!“

Damit dürfte klar sein : Nächste Woche fliegt der Ösi-Arzt Marco raus, die Quotenfrau Sarah muß noch ein bißchen durchhalten (Obwohl sie gestern wirklich gut war!) und im Finale stehen zwei Qotenbringer mit einer Giga-Fanbase: Pietro und Ardian.

Aber der Reihe nach: Trotz der sehr guten Jury-Kritiken platzte für den 16-jährigen Schüler der Traum vom
Superstar. Für “Ayo Technology” (Milow) gab es viel Lob von Patrick Nuo: “Das war ein traumhafter Auftakt. Du klingst wie ein Superstar”.

Auch Dieter Bohlen hatte für den Jüngsten nur lobende Worte: “Mehr Mut und mehr Ehrlichkeit geht nicht. Toll gemacht!”, Auch für seine Performance von “Mandy” (Westlife) gab es von dem Pop-Titan positives Feedback: “Es war absolut gefühlsecht!”. Trotzdem musste er am Ende gemeinsam mit Ardian Bujupi (19) aus Heidelberg um den Einzug ins Viertelfinale zittern.

Großes Lob bekam Sarah Engels für ihre Auftritte, auch wenn Dieter Bohlen nach dem Song “The Best” von Tina Turner nicht mit ihrer Performance zufrieden war: “Du hast toll gesungen, aber Du stehst da wie eine Bügelstation.”

Für ihre Darbietung des Flashdance-Hits “What A Feeling” von Irene Cara gab es dann aber von “Stiftung Bohlen Test” das Urteil “Gesanglich brillant” und auch Patrick Nuo war begeistert: “Ganz große Klasse”.

Für Dieters Balladenqueen war ihr dritter Song “Footprints In The Sand” von Leona Lewis ein Volltreffer. Fernanda Brandao gab Standing Ovations: “Du siehst aus wie eine Sternschnuppe”. Und am Ende der Show war die Jury sich einig: Sarah war die Beste des Abends. Patrick Nuo: “Klassisch, elegant, brillant”.

Für den Österreicher Marco Angelini lief der Abend durchwachsen. Mit seinem ersten Song “Hollywood Hills” von Sunrise Avenue konnte er nicht überzeugen. “Es war wackelig”, stellt Patrick Nuo fest. Sein zweiter Titel “Fly Away” von Lenny Kravitz hingegen kam besser an: “Guter Auftritt, sehr viel Power, sehr viel Druck”, lobt Dieter
Bohlen.

In der dritten Runde gibt es für den Song “Major Tom (Völlig losgelöst)” von Peter Schilling dann wieder viel negative Kritik: “Du musst aufpassen, dass die Leute dich mit so einer Leistung nicht auf den Mond schießen”, mahnte der Poptitan.

Die Wurth-Fans sind sauer, da Klein-Basti wegen des strengen Jugendschutzes nach 22 Uhr nicht mehr auf die Bühne durfte. Somit sang er alle seine drei Songs früher als die anderen Vier, die den Zuschauern dadurch viel präsenter erschienen.

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius

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