Montag, 18. April 2011, 11:00 Uhr

James Franco: "Es ist langweilig, das Erwartete zu tun"

Los Angeles. James Franco (33) möchte nicht das tun, was man von ihm erwartet, sondern seine Fans lieber mit spannenden Filmen überraschen. Der Akteur (‘Date Night – Gangster für eine Nacht’) wurde berühmt als Harry Osborn in der ‘Spider Man’-Trilogie, doch seine Karriere begann bereits 1999, nachdem er in der Fernsehserie ‘Voll daneben, voll im Leben’ eine der Hauptpersonen spielte und in 20 Episoden der Erfolgsserie ‘General Hospital’ dabei war.

Der Star möchte seine schauspielerischen Qualitäten mit ganz unterschiedlichen Rollen unter Beweis stellen. “Projekte wie ‘General Hospital’ – manchmal sehe ich sie wie Prismen, manchmal wie Spiegel, manchmal machen sie einfach nur Spaß. Aber sie sind immer ein Weg, auszubrechen oder neu zu überdenken, was wir in diesem Geschäft oder im Leben machen”, erklärte der Beau im Interview mit der ‘Sunday Times’.

“Viele Leute finden das wahrscheinlich hochmütig. Aber ich denke, dass es langweilig ist, das Erwartete zu tun und nichts Neues zu versuchen.”2001 spielte der Mime für eine TV-Biographie den großen James Dean und gewann für seine Leistung den ‘Golden Globe’. Er hatte sich ganz und gar auf die Rolle eingelassen, begann plötzlich zwei Päckchen Zigaretten am Tag zu rauchen, färbte seine dunklen Haare blond, lernte das Motorradfahren und spielte Gitarre und Bongos.

“Ich habe diese Herangehensweise entwickelt, als ich James Dean spielte”, erklärte James Franco. “Ich wusste, dass sie Erwartungen sehr hoch waren und dass mir viel Kritik drohte. Um dem zuvor zu kommen, zumindest in meinem Kopf, recherchierte ich unheimlich viel, damit ich den Leuten immerhin sagen konnte – oder wenigstens mir selbst – keiner kann mir nachsagen, ich sei faul oder ich täte nicht mein Möglichstes. Danach nahm ich diese Herangehensweise mit in die Filme.” (CoverMedia)

Foto: A.M.P.A.S.