Dienstag, 19. April 2011, 19:54 Uhr

Amy Winehouse: Patentochter und Stimmwunderkind mit Debütalbum

London. Amy Winehouse (27) verbot ihrer Patentochter Dionne Bromfield (15), auf ihrem neuen Studioalbum “billig” zu klingen. Die britische Soul-Braut (‘Rehab’) hat sich als große Stütze für die junge Engländerin erwiesen, seit die Kleine ihren Wunsch nach einer Musikkarriere offenbarte, und half ihr 2009 dabei, ihre Debüt-Single auf den Markt zu bringen.

Der Teenager ist beim Plattenlabel ihrer Patentante unter Vertrag und meldete sich nun mit der neuen Scheibe ‘Good for the Soul’ zurück.

Die Nachwuchssängerin gab zu, dass Winehouse ihr geholfen habe, einige der neuen Songs zu schreiben, und sie habe sich insbesondere eingebracht, wenn sie glaubte, Bromfield hätte den falschen Pfad eingeschlagen.
“Ich wollte die ganze Zeit ‘innit’ [‘gell?’] in meine Lieder packen und sie sagte so: ‘Du kannst das nicht benutzen. Es ist zu billig.'”, lachte die Newcomerin laut der britischen Zeitung ‘The Sun’.

Ihre berühmte Patin sprach auch ein Machtwort, wenn der Teenie irgendwelchen Slang in ihre Texte packen wollte. Der Jungstar musste seiner Mentorin oftmals erklären, was er zu sagen versuchte, woraufhin Winehouse ihm dann half, das Ganze so zu formulieren, dass es einem breiteren Publikum gefalle.

“Sie ist 27 und ich bin erst 15, als wir also Zeug schrieben, benutzte ich bestimmte Worte und sie sagte so: ‘Was heißt das?’ und ich sagte es ihr. Dann war sie in der Lage, sich ein sprachgewandteres Wort auszudenken, das stattdessen passte”, wird das Mädchen weiter zitiert.

Schon in der Vergangenheit hatte Dionne Bromfield zugegeben, dass Amy Winehouse für sie beim Schreiben von Songs von unschätzbarem Wert sei, weil sie ihr so viele gute Tipps gebe – unter anderem den, ihre Songs nicht zu kitschig klingen zu lassen. (CoverMedia)

Fotos: wenn.com/Dionnebromfieldmusic