Mittwoch, 20. April 2011, 18:36 Uhr

Catherine Zeta Jones schämt sich nicht ihrer Depressionen

New Yprk. Catherine Zeta Jones (41) geht mit ihrer manischen Depression an die Öffentlichkeit – auch um den Menschen zu zeigen, dass eine Krankheit niemandem peinlich sein muss. Die Schauspielerin (‘Lieber verliebt’) hatte fünf Tage in der Psychiatrischen Anstalt ‘Silver Hill’ im US-Bundesstaat Connecticut verbracht und dort wurde die Erkrankung, deren Symptome lange depressive Phasen mit kurzen manischen Ausbrüchen sind, behandelt.

Nach einem sehr anstrengenden Jahr, in dem ihr Gatte Michael Douglas gegen den Kehlkopfkrebs kämpfte und dessen Sohn Cameron wegen Drogenmissbrauchs ins Gefängnis musste, hatte sich die Künstlerin für die Behandlung entschieden.

Und sie möchte kein Geheimnis aus ihrer Erkrankung und den Symptomen machen: “Millionen Menschen leiden unter dieser Krankheit”, so die Schöne im Interview mit ‘People’. “Wenn meine Erklärung, dass ich manisch-depressiv bin, auch nur einen Menschen dazu bewegt, Hilfe zu suchen, dann hat es sich schon gelohnt. Es gibt keinen Grund, im stillen Kämmerlein zu leiden und es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen.”

Das Schauspielerpaar hat zwei Kinder zusammen, den zehnjährigen Dylan und die acht Jahre alte Carys, und während Michael Douglas sich im Krankenhaus der Krebstherapie unterzog, ging es der Schauspielerin zu Hause schlecht. Schließlich suchte sie sich professionelle Hilfe.

“Die einfachsten Sachen überforderten sie, wie zum Essen zu gehen”, berichtete ein Freund der Schönen und fügte hinzu: “Es war, als hätte man einen Teil von ihr abgeschnitten. Es war schwer, das anzusehen, denn ich wusste, wie sehr sie kämpft.”

Demnächst soll die Beauty für ihren neuen Film ‘Playing the Field’ in Louisiana an der Seite von Gerard Butler vor der Kamera stehen – und Catherine Zeta Jones wird für diese Aufgabe sicher bereit sein. (CoverMedia)

Foto: People