Donnerstag, 21. April 2011, 9:40 Uhr

Bushido nimmt Journalisten nicht mehr ernst

Berlin. Bushido (32) fühlt sich oft für dumm verkauft, wenn er Interviews gibt. Der Halb-Tunesier (‘Fackeln im Wind’), der eigentlich Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, wünscht sich etwas mehr Niveau im deutschen Fernsehen. “Diese Journalisten, die mich immer aufs Glatteis führen wollen, ärgern mich inzwischen nicht mal mehr”, erklärte der Musiker im Interview mit der Männerzeitschrift ‘FHM’.

“Ich sitz da nur und denke: Komm Alter, bisschen mehr Niveau wär’ schon schön. Nervig find ich nur noch diese Ziegen von irgendwelchen Boulevard-TV-Magazinen, die immer am roten Teppich stehen, den ich auch möglichst zu vermeiden suche”, so der Berliner.

Doch dem frechen Moderator Stefan Raab ist es zuletzt doch gelungen, den Künstler zu ärgern, mit Anspielungen auf dessen Migrationshintergrund: “Und richtig ärgerlich fand ich den letzten Besuch bei ‘TV total’, wo Raab mit mir geredet hat, als wär’ ich so ‘n Kanake, der kein Deutsch kann”, schimpft er und behält auf jeden Fall die Nerven mit folgender Strategie: “Ihn labern lassen und bei sich denken: Hast du mich schon mal reden hören? Ich hatte Deutsch Leistungskurs. So etwas finde ich jedenfalls überhaupt nicht lustig. Darum fand ich auch Erkan & Stefan immer doof, das ist mir alles zu plakativ und dumm.”

Das neue Album von Bushido ‘Jenseits von Gut und Böse’ erscheint am 13. Mai.