Montag, 25. April 2011, 10:07 Uhr

Arctic Monkeys: Alex Turner vermißt Unschuld der Anfangsjahre

London. Alex Turner (25) bedauert, dass seine Band ‘Arctic Monkeys’ die Unschuld ihrer Anfangsjahre nie wieder erlangen kann. Der Frontmann der britischen Indie-Rock-Band (‘I Bet You Look Good on the Dancefloor’) vermisst die Naivität der Band, mit der sie zu Beginn ihrer Karriere die Dinge angingen. Der Musiker weiß jedoch auch, dass diese wohl für immer verloren ist und setzt seine Hoffnungen auf eine neue authentische Band, die den frühen Erfolg der ‘Arctic Monkeys’ nachahmen könnte.

“Denn wir werden nie wieder unsere ursprüngliche Naivität zurückbekommen. Man kann das nicht nachmachen, das, was auf unserer ersten Platte ist. Das ist nur einmal so … aber ja, ich wünsche mir das für eine andere Band, einfach so aufzutauchen und die Charts für zwei Wochen komplett auf den Kopf zu stellen”, erzählte er dem ‘NME’-Magazin.

Das Debüt-Album der Gruppe ‘Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not’, die sich aus Matt Helders, Jamie Cook, Nick O’Malley und Alex Turner zusammen setzt, wurde im Jahr 2006 zu dem am schnellsten verkauften Debüt-Album in der Geschichte Englands. Seitdem brachte die Band zwei weitere Platten heraus und bereitet sich momentan auf die Veröffentlichung ihres vierten Albums ‘Suck It and See’ vor, das am 6. Juni 2011 erscheinen wird.

Turner ist der Meinung, dass die nächste große Band wohl keine Rockgruppe sein wird. Seiner Meinung nach fehle heutzutage auf Grund der zunehmenden Digitalisierung echte Musik in den Charts, und so hofft er auf eine zukünftige Rückkehr der Gitarren.

“Jeder denkt, dass das neueste und beste Ding sich sehr modern anhören muss, aber um etwas zu bekommen, dass sich frisch anhört, reicht es auch, wenn da drei Kids mit ihren Gitarren spielen. Es gibt schon genug ‘Benutzername-und-Passwort-Musik’, wenn du weißt, was ich meine. Ich hoffe, dass das wieder passiert”, sagte Alex Turner. (CoverMedia)

Foto: wenn.com