Montag, 25. April 2011, 10:49 Uhr

Darum geht Robert Pattinson nie wieder in den Zirkus

Los Angeles. Robert Pattinson, der derzeit mit Reese Witherspoon auf PR-Tour für seinen neuen Film ‚Wasser für die Elefanten‘ ist, erzählte jüngst in der US-TV-Show ‚Today‘, dass er Zirkusse meidet, weil er als Kind gesehen hat, wie ein Clown starb.

Der heute 24-Jährige war wie traumatisiert, nachdem ein Stunt schiefgelaufen war und der Mann zu Tode kam.

Er sagte dazu: „Das erste Mal, als ich im Zirkus war, starb jemand. Einer der Clowns kam ums Leben. Sein kleines Auto explodierte. Das Spaß-Auto ging auf ihm in Flammen auf. Ernsthaft. Alle rannten raus, es war furchterregend. Alle rannten raus. Es war das einzige mal, dass ich im Zirkus war.“

‚Wasser für die Elefanten‘ erzählt von einer magischen Liebe, die aller Widerstände zum Trotz zwei Menschen verändert und ein Leben lang hält. In der aufwändigen Verfilmung von Sara Gruens gleichnamigem Bestseller wird eine vergangene Ära wieder lebendig und ein Zirkus zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.

Auch Robert Pattinson zählt sich zu den Bewunderern der Welt und der Charaktere, die Sara Gruen erschaffen hat: „Das Buch wurde mir zugeschickt, und ich fühlte mich der Geschichte sofort verbunden“, erinnert sich der Star der TwilightFilme, der später in der Verfilmung die männliche Hauptrolle übernehmen sollte.

Es war beeindruckend, wie schnell Pattinson seine Figur bis ins Innerste verstand. „Jacob ist geheimnisvoll und ruhig, ein Beobachter“, erklärt der britische Jungstar. „Ständig beobachtet er die Menschen, hat eine intuitive Beziehung zu Tieren und eine tiefgehende Einsicht in die menschliche Natur.“

Auch mit der Elefantenkacke am Set konnte R-Patz wunderbvar leben. Dazu erklärte er: „Mir machte das nichts aus. Ich habe eine natürliche Resistenz, um auf Scheißhaufen zu arbeiten. Ich weiß nicht, warum mich das nicht ekelte. Das ist eine natürliche Sache und alles fühlte sich authentisch an. In einer Szene waren wir im Zug und mit uns auch zehn Millionen Fliegen. Normalerweise würde ich mich sehr bemühen, die Szene beim ersten Mal abzudrehen. In diesem Fall setzte ich mich sogar hin und genoss mein Mittagessen.“

Das zentrale Set des Films wurde übrigens in Piru aufgebaut. Die kleine südkalifornische Gemeinde wurde ausgewählt, weil man hier in der Nähe die exotischen Tiere, die man für den Film brauchte, wie auch Eisenbahnwagen und Gleise fand.

Außerdem filmte das Team an einigen anderen Drehorten in Südkalifornien, darunter auch auf dem Studiogelände von Twentieth Century Fox, auf dem für den Film eine prächtige Zirkusparade abgehalten wurde. Die Produktion machte auch einen kurzen Abstecher nach Chattanooga im Bundesstaat Tennessee, um dort einige alte Züge aus dieser längst vergangenen Ära vor die Kamera kriegen zu können.

Fotos: 20th Century Fox