Montag, 25. April 2011, 20:37 Uhr

"God Bless Ozzy Osbourne": Festival-Premiere mit der kompletten Familie

New York. Neues von den Osbournes: Kelly, Mutter Sharon, Papa Ozzy Osbourne und Sohnemann Jack Osbourne (mindestens 10kg leichter) zeigten sich gestern in New York zur Premiere von “God Bless Ozzy Osbourne”, einer Dokumentation über den legendären Black-Sabbath-Sänger beim Tribeca Filmfestival.Kelly Osbourne zwängte sich bei der Gelegenheit in eine angsteinflößende Korsage. Aber offenbar haben beide – Korsage und Osbourne – den Auftritt unbeschadet überstanden.

Kelly war jedenfalls voller Bewunderung für ihren Bruder, der das Projekt gestemmt hatte. Ein Augenzeuge hörte, wie sie zu ihm sagte: “Ich habe die ganze Zeit geweint. Ich bin so stolz auf dich.”

Seit vier Jahrzehnten steht der Name Ozyy Osbourne nicht nur für Schwermetall-Rock, sondern auch für ein Leben in High Speed. Als sich der Musiker das Werk anschaute, hatte er schwer mit seinen Gefühlen zu kämpfen. “Ozzy weinte, als sein bester Freund Rudy Sarzo über ihn sprach”, verriet Sohnemann Jack im Interview mit der ‘New York Post’. “Es war sehr rührend.”

Der Brite hat sich aber schnell wieder gefangen und fand wie immer zu seiner witzigen Seite zurück. Der Star gab zu, dass er nie gedacht hätte, so eine lange und erfolgreiche Karriere zu haben. “Es ist sehr schwer im Film über sich selbst zu reden, denn man will ja nicht wie ein Arsch aussehen. Hab nicht gedacht, dass ich es so lange machen werde. Ihr macht doch wohl Sch***-Witze”, scherzte Osbourne.

In dem Film geht es nicht nur um die Kindheit, sondern auch um Ozzy als Familienvater und seinen endgültigen Abschied vom Alkohol. Ozzy’s Erfolgsgeschichte als Künstler wird durch bisher unbekanntes, nie zuvor gezeigtem Material aus den Archiven ergänzt. Und in Interviews kommen Stars wie Paul McCartney, Tommy Lee und andere zu Wort.

“God Bless Ozzy Osbourne” ist der erste Dokumentarfilm, der die Zuschauer in das Herz einer der größten Rock-Ikonen mitnimmt.

Übrigens soll Ozzy Osbourne Juror in der britischen Version von ‘X Factor’ werden und den Platz von Cheryl Cole einnehmen. Dabei war der 62-Jährige noch vor kurzem mit deartigen Castingshows hart ins Gericht gegangen: “Es geht darin nur darum, der Unterhaltung wegen Musik zu töten. Angeblich soll es um Musik und Talente gehen, aber das stimmt nicht”.

Am Rande der Premiere war auch zu erfahren, dass der angehende Produzent Jack Osbourne (25), der auch Papas neue Doku mitverantwortete, einen Horrorfilm machen wolle, der nach seines Vaters Rockband ‘Black Sabbath’ benannt ist.

In dem Projekt geht es um die Songs, die die Heavy Metal Band berühmt gemacht haben. Details der Handlung wolle man aber noch nicht verraten, sagte Marc Weingarten, Co-Produzent von ‘God Bless Ozzy Osbourne’. Er fügte gegenüber ‘WENN.com hinzu: “Nur die Musik von Black Sabbath ist in dem Film, aber es geht nicht um die Band. Wir beginnen mit den Dreharbeiten Ende des Jahres.”


Fotos: wenn.com