Montag, 25. April 2011, 19:01 Uhr

Hayden Panettiere: Glanzvolle "Klitschko"-Premiere in New York

Los Angeles. Wir unterstellen mal, dass die angebliche Liason zwischen Wladimir Klitschko und US-Schauspielerin Hayden Panettiere reine Kalkulation ist, um die Aufmerksamkeit auf den US-Start des Dokumentarfilms ‘Klitschko’ zu lenken und sagen hier schon mal die baldige “Trennung” des ungleichen Paares voraus. Solcher PR-Masche folgten nämlich schon lange vor ihnen Promi-Paare von ganz anderem Kaliber.

Das Ziel: Interesse in jener Zielgruppe zu wecken, die sich nicht für Boxkämpfe und Filme darüber interessieren. Mit Hilfe von Claudia Schiffer wurde so beispielsweise David Copperfield zum Start seiner ersten Europa-Tour endlich auch hier bekannt und Justin Timberlake konnte durch seine Liason mit Cameron Diaz die Aufmerksamkeit auf seinen ersten Film als Schauspieler ziehen.

Wie dem aber auch sei: Gestern Abend trat der muskulöse 1,98m große Ukrainer und die nur 1,54 kleine Hollywood-Schauspielerin italienischer Abstammung wieder ins Rampenlicht: Der Anlaß war die Premiere des Films ‘Klitschko’ (siehe Fotos) auf dem angesagten Tribeca Film Festival in New York.

Panettiere zeigte sich mit einem riesigen und obendrein auch noch falsch geschriebenen Tattoo auf dem Rücken: “vivere senza rimipianti”. Richtig muß es heißen:”vivere senza rimpianti” (Leben ohne Reue).

Wenngleich auch Bruder Vitali mit bei der Premiere war, Hayden schlug beide: Die Fotografen rissen sich hauptsächlich um sie.

Der knapp zweistündige Kinofilm erzählt die Geschichte der beiden Schwergewichts-Champions Vitali und Wladimir Klitschko. Die außergewöhnlichen Brüder aus der Ukraine sind Ikonen, Vorbilder und Helden. Der Mythos des stärksten Mannes der Welt hat ein Gesicht, oder besser gesagt zwei: Die Klitschkos.

Aber wer sind diese boxenden Gentlemen und promovierten Doktoren, die vier Sprachen sprechen? Wo kommen sie her und wie sind sie so weit gekommen? Wird Wladimir das Schwergewicht noch weitere fünf Jahre dominieren und wird Vitali weiter Politik machen und womöglich eines Tages Präsident der Ukraine werden? Und werden sie wirklich ihr Versprechen ihrer Mutter Nadeshda (siehe Foto ganz unten) gegenüber einhalten, niemals gegeneinander zu kämpfen?

Der mit dem International Emmy Award ausgezeichnete Regisseur Sebastian Dehnhardt begleitete die Klitschkos über einen Zeitraum von zwei Jahren in Deutschland, in der Ukraine, in USA, in Kasachstan, in Kanada, in Österreich und in der Schweiz. Der Film soll am 16. Juni in die deutschen Kinos kommen.

Fotos: wenn.com, Majestic