Dienstag, 26. April 2011, 9:28 Uhr

Michael Douglas verteidigt seine depressive Gattin

New York. Ende der Privatsphäre: Michael Douglas (66) kann nicht fassen, dass seine Frau Catherine Zeta-Jones (41) als manisch-depressiv “geoutet” wurde. Der erfolgreiche Schauspieler (‘Wall Street’) ist wütend, dass seine Gattin (‘Verlockende Falle’) unter dem Druck der Öffentlichkeit eingestehen musste, an einer bipolaren Störung zu leiden. Diese Krankheit zeichnet sich durch abwechselnd depressive und manische Phasen aus.

Douglas ist der Meinung, seine Liebste hätte mehr Privatsphäre verdient, als ein US-Klatschblatt Anfang des Monats über ihren Aufenthalt in der Psychiatrie von Silver Hill berichtet hatte.

Von Star-Talkerin Oprah Winfrey auf die Situation angesprochen, polterte der Leinwand-Held: “Catherine wurde geoutet!”

Catherine Zeta-Jones entschied sich, aktiv gegen ihre Krankheit vorzugehen, nachdem ihr Mann im letzten Jahr an Krebs erkrankte und seine Sohn Cameron wegen Drogenbesitzes angeklagt wurde. Diese Turbulenzen machten es der wunderschöner Waliserin allerdings beinahe unmöglich, mit ihren Problemen ans Licht zu treten.
“Mein ältester Sohn im Knast, meine Ex-Frau verklagt mich und ich hatte Krebs. Da war es schwer für meine Frau zu sagen ‘Ich habe Depressionen.'”, räumte der Altmeister ein.

Trotz allem ist der Superstar stolz auf seine Ehefrau – nicht zuletzt, weil sie sich in Zeiten der Krise auch um sich selbst kümmerte. “Es braucht viel Mut, sich Hilfe zu suchen und ich bin sehr stolz, dass Catherine etwas positives aus ihrer Situation machen will”, betonte Michael Douglas aller Wut zum Trotz. (CoverMedia)

Foto: wenn.com