Mittwoch, 22. Juni 2011, 15:20 Uhr

Hier präsentiert Thomas D seine erste Shirt-Kollektion

Berlin. Thomas D tritt mit den Fantastischen Vier auf zahlreichen Festivals auf und seine Fans sind froh, ihn nach seiner abgesagten Solotournee Anfang 2011 endlich auch wieder auf der Bühne zu sehen. Letzte Woche wurde er offiziell der Nachfolger von Stefan Raab bei der Auswahl des neuen Kandidaten für den Eurovision Songcontest 2011 in Baku ernannt.

Und nun gibt es auch eine eigene Shirt-Kollektion von ihm bei Zalando.

klastsch-tratsch.de verlost mt Zalando ein T-Shirt Eurer Wahl aus der Thomas D-Kollektion. Das geht so: einfach hier eins mit Größenangabe auswählen.

Dann bis zum 10. Juli 2011 eine Mail mit dem Stichwort “PYUA” an [email protected] senden mit Namen des T-Shirts und Größenangabe.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der gewinner wid benachrichtigt.

Im aktuellen Interview spricht Thomas D über seine neue Kollektion, die er über Zalando-Sports vertreibt und das neue Dasein als Designer.

Was hast du dir zuletzt online gekauft?
Thomas D: Gestern Abend habe ich mir ein neues Taschenmesser in einem wahnsinnig extravaganten Design gekauft. So eins habe ich vorher nie gesehen und fand es absolut faszinierend.

Wie würdest du deinen Shoppingtyp beschreiben?
Thomas D: Ich kaufe definitiv lieber online ein. Hier auf dem Lande ist es einfacher und bequemer, Sachen im Netz zu bestellen und sich liefern zu lassen.

Erst Sänger, jetzt Designer. Wie kommt‘s?
Thomas D: Ja, als Model wollte mich leider keiner haben, also musste ich halt Designer werden. Nein, Scherz. PYUA, das Label, bei dem meine Sachen
erscheinen, steht für politisch korrekte Eco-Wear. Alle PYUA-Produkte sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch verantwortungsbewusst aus Bio-Baumwolle hergestellt. Das nachhaltige Prinzip von PYUA passt daher sehr gut in mein Leben. Ich versuche, auch der Umwelt etwas zurückzugeben und mit den Ressourcen sparsam umzugehen.

Bist du ein Fashionvictim, und ist das ein lang gehegter Traum?
Thomas D: Als Fashionvictim kann ich mich wirklich nicht bezeichnen. Michi Beck aus unserer Band schon eher. Wir nennen ihn auch gerne den „Fashiondiktator“. Mir kommt es vor allem darauf an, wo die Kleidung herkommt und unter welchen Umständen sie produziert wurde. Wenn sie dabei noch gut aussieht, dann ist sie genau richtig für mich. Mit PYUA versuche ich, auch genau da anzusetzen und eine Brücke zwischen Style, Funktion und Nachhaltigkeit zu schlagen.

Fällt dir als Musiker die Arbeit als Designer schwer, oder machst du das mit links?
Thomas D: Mein Hauptberuf ist nach wie vor das Musikmachen. Als Designer geht es für mich daher nicht um meine Existenz. Ich muss zum Glück keine Angst haben, dass die Leute meine Designs nicht mögen und keiner meine Shirts kauft. Aber genau aus diesem Grund kann ich so frei und kreativ sein.

Was ist das Besondere an deinen neuen Shirts und Sweatern für PYUA?
Thomas D: In der ersten Kollektion haben wir uns mehr auf das Thema Natur konzentriert. Bei den jetzigen Shirts spielt die Tierwelt eine große Rolle. Momentan sitzen wir an Motiven für die dritte Kollektion, die wohl im Frühjahr 2012 erscheinen wird.

Wie stehst du zum geplanten Atomausstieg?
Thomas D: Die Erfindung, Atom zu spalten, war vielleicht nicht die Dümmste. Aber bei näherem Betrachten hätte einem auffallen müssen, dass das Restprodukt ewig strahlt. Spätestens bei dieser Erkenntnis hätte man diese Idee verwerfen sollen. Ich hätte dem Wissenschaftler in dem Moment am liebsten auf den Hinterkopf geschlagen und gesagt: „Du Depp, denk dir was anderes aus!“ Das hat leider keiner getan. Das ist für mich, genauso wie die Errichtung von Atomkraftwerken, eine riesen Dummheit. Ich wäre sehr froh, wenn der Mensch erkennt, dass es an der Zeit ist, damit aufzuhören.
(Zalando Sports)

Fotos: Zalando