Dienstag, 05. Juli 2011, 10:17 Uhr

"Social Network"-Star Eisenberg: Rolle in "Holy Rollers" war besser

Los Angeles. Jesse Eisenberg findet sich selbst in ‘Holy Rollers’ besser als in ‘The Social Network’. Der Schauspieler, der für seine Darstellung in dem Film über die Gründung des sozialen Netzwerks eine Oscar-Nominierung erhielt, ist der Meinung, dass die Aufmerksamkeit, die der Film erhielt, seltsam war, da er seinen Auftritt in dem Film von David Fincher nicht unbedingt zu seinen besten zählen würde.

Im Vergleich dazu sei er in ‘Holy Rollers’ von Kevin Asch als orthodoxer Jude, der zum Drogendealer wird, überzeugender gewesen.

“Ich habe noch nie in einem Film mitgespielt, der so viel Aufmerksamkeit bekam”, erklärt Eisenberg, der demnächst in ’30 Minuten und weniger’ zu sehen ist, gegenüber ‘Digital Spy’. “Ich weiß, dass David Fincher und Aaron Sorkin in derartige Filme involviert waren. Ich dachte, dass er aufgrund meiner Beteiligung nicht diese Art von Aufmerksamkeit bekommen würde. Ich war davon überrascht, wie gut er lief. Ich persönlich fand in vielerlei Hinsicht, dass ich in ‘Holy Rollers’ einen besseren Job gemacht habe. Es fühlt sich seltsam an. Ich denke, Schauspieler machen diese Erfahrung ständig, in der man die gleiche Menge von Anstrengung in ein Projekt steckt und dann erhält einer so viel mehr Aufmerksamkeit als der andere.”

Die Zeit, die benötigt wurde, um die Szenen in ‘The Social Network’ genau so hinzubekommen, wie sie sein sollten, genoss der 27-Jährige aber. “Das Frustrierendste an der Arbeit eines Films ist es, ihn drei Monate vorzubereiten und dann bekommt man zwei Schüsse, um es zu machen. Bei David Fincher – jemand, der gerne mehrere Takes macht – hat man dagegen das Gefühl, dass man Zeit hat, alles, worauf man sich vorbereitet hat, sorgfältig zu versuchen.” (Bang)

Foto: SonyPictures