Donnerstag, 07. Juli 2011, 11:53 Uhr

Tine Wittler hat "einen Wieder- erkennungswert wie die lila Kuh"

Berlin. Bruchbuden-Restauratorin Tine Wittler kehrt am 18. Juli ins Fernsehen zurück. Die sympathische 38-jährige Blondine, die in ihrer RTL-Sendung ‘Einsatz in vier Wänden’ seit acht Jahren in Not geratenen Menschen hilft und deren Häuser wieder auf Vordermann bringt, wird somit in einer neuen Staffel der Show zu sehen sein.

Wie sie der ‘Bild’-Zeitung nun verrät, habe sie schon nach der allerersten Sendung fast alles hinschmeißen wollen. “Als ich die gesehen habe, wollte ich sofort wieder hinschmeißen. Jeder kennt das Gefühl, die eigene Stimme auf Band zu hören. Sich gleichzeitig auch in voller Pracht zu sehen ist noch tausendmal schlimmer.”

Dann habe sie es sich jedoch anders überlegt, räumt sie ein. “Da eine Totaloperation nun mal ausschied und ich ja doch Lust auf den Job hatte, hab ich das dann einfach verdrängt.”

Nach 294 wieder restaurierten Wohnungen im Werte von rund 15 Millionen Euro habe sie zwar kein Lampenfieber mehr, wenn sie live auf Publikum treffe, sähe das jedoch anders aus, gesteht die Moderatorin, die von sich behauptet einen “Wiedererkennungswert wie die lila Kuh” zu haben. “Lampenfieber habe ich immer dann, wenn ich meinem Publikum live gegenübersitze – zum Beispiel bei Lesungen. Als klassische Rampensau würde ich mich nicht bezeichnen, aber ich falle eben auf.”

Wittler verriet auch wie man in die Sendung kommt: Man müsse vor “allem ein Schicksal haben, das es Ihnen wirklich nicht mehr ermöglicht, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wir helfen ausschließlich dort, wo die Situation ziemlich ausweglos ist.“ (k.-t, Bang)

Foto: RTL/Axel Kirchhof