Freitag, 08. Juli 2011, 19:03 Uhr

Gaga: "Mein Schicksal ist die Existenz zwischen Realität und Fantasie"

New York. Lady Gaga kann keinen Unterschied mehr zwischen sich selbst und ihrer Bühnenpersönlichkeit machen. Die Sängerin gibt zu, dass sie sich für ihre Auftritte so viel Mühe gibt, dass ihre exzentrischen Outfits mittlerweile genauso zu ihr gehören wie ihre lebenswichtigen Organe.

“Die Grenzen sind für mich jetzt so verschwommen, dass ich keinen Unterschied mehr zwischen einem Moment des Auftritts und einem Moment der Ehrlichkeit machen kann”, erklärt sie. “Wenn man mich auf einer Party bitten würde, meinen Philip Treacy-Hut abzunehmen, dann wäre das wirklich emotional und körperlich so, als würde man mich fragen, meine Leber herausnehmen zu lassen.”

Die 25-Jährige beteuert außerdem, dass die Art, auf die sie sich selbst präsentiert, ihr Schicksal sei und sie immer Teil einer Show sein werde, die ihre “Einzigartigkeit” feiern würde. In ihrer Kolumne für das Magazin ‘V’ schreibt sie: “Kunst ist eine Lüge. Und jeden Tag töte ich, um dies wahr zu machen. Es ist mein Schicksal, immer zwischen der Realität und der Fantasie zu existieren. Sie nennen mich ‘theatralisch’, aber ich setze stark darauf, dass ich Theater bin und dieses Theater ist ich. Ich bin eine Show ohne Unterbrechung.” (Bang)

Foto: wenn.com