Sonntag, 10. Juli 2011, 12:20 Uhr

"Glee"-Star Cory Monteith: "Ich war ein Problemkind"

Los Angeles. Der kanadische TV-Star Cory Monteith fühlt aufgrund seiner eigenen schweren Jugend mit “am Rande stehenden” jungen Leuten. Der ‘Glee’-Darsteller, der zugibt, in seiner Jugend selbst “ernsthafte Probleme” mit Drogen gehabt zu haben, hat kürzlich ein Zentrum für Obdachlose in Großbritannien besucht und sagt, dass er sich beim Austausch über Erfahrungen “ärmlich” gefühlt habe.

“Ich war ein Problemkind. Auch wenn ich selbst nie obdachlos war, stand ich immer am Rande. Die Menschen hier zu treffen, lässt mich sehr ärmlich fühlen”, erklärt der in Kanada geborene Schauspieler der britischen Zeitung ‘The Sun’.

“Ich bin glücklich, dass ich Unterstützung um mich herum hatte und somit eine Menge Schwierigkeiten überwinden konnte. Ich rede nicht darüber, weil ich opportunistisch wirken will, sondern weil ich darauf aufmerksam machen will, dass diese Probleme für Jugendliche existieren. Viele Menschen kommen aus Situationen, an denen sie am Rande standen.”

Monteith, der die Rolle des Finn Hudson in der Musical-Serie verkörpert, findet es schrecklich, dass es nach wie vor Menschen gibt, die sich in einer entwickelten Welt in solchen Umständen befinden.

Er fügt hinzu: “Es ist nicht schwer zu glauben, dass das jemandem im Fernsehen passiert. Es ist schwer zu glauben, dass solche Probleme nach wie vor in Erste-Welt-Ländern existieren.”

Monteith gestand kürzlich, im Alter von 13 Jahren mit dem Trinken und Rauchen von Marihuana angefangen zu haben, bevor er mit 16 die Schule verließ und damit begann, härtere Drogen zu nehmen. Im Alter von 19 Jahren griff seine Familie ein, was ihm half, sein Leben zu ändern.

“Ich möchte nicht, dass Kinder denken, dass es in Ordnung ist, die Schule zu verlassen und high zu sein und dass sie dann auch berühmte Schauspieler werden”, erzählte der heute 29-jährige. “Für die Menschen, die aufgeben möchten: Werdet euch darüber klar, was ihr wollt und folgt dem. Wenn ich das kann, kann das jeder.” (Bang)

Foto: wenn.com