Montag, 11. Juli 2011, 13:21 Uhr

"Geheimprojekt Borghild": Gummi- Puppen für die Truppen des Führers?

London. Schon im Jahre 2005 berichtete die italienische Zeitung “Corriere della Sera” dass die deutsche Wehrmacht 1941 den dänischen SS-Arzt Dänen Olen Hannussen damit beauftragt habe, eine Gummipuppe für deutsche Soldaten zu fertigen.

Nun geistert die Geschichte mal wieder durchs Internet. In einer neuen absurden Version.

Die britische ‘Sun’ berichtet unter Berufung auf den Autor Graeme Donald, Adolf Hitler habe 1940 mit seinem geheimen “Projekt Burghild” (das später in Borghild umbenannt wurde) Gummipuppen für seine Truppen in Auftrag geben lassen wollen, weil sich zuviele Soldaten Geschlechtskrankheiten eingefangen hätten.

SS-Chef Heinrich Himmler schrieb Berichten zufolge an den Führer: “Die größte Gefahr in Paris bilden die Huren, die ihr dunkles Gewerbe auf der Straße und in den Cafés, Restaurants, Bars und Tanzlokalen ausüben. Es ist unsere Pflicht zu verhindern, dass die Soldaten bei einem schnellen Abenteuer ihre Gesundheit riskieren.”

Hitler habe deshalb zur “Triebregulierung des Landsers” angeblich persönlich blonde, blauäugige Puppen in Auftrag gegeben, die klein genug waren um in einen  Rucksack zu passen.

Getestet wurden die in Jersey, der größten und mit etwa 90.000 Einwohnern bevölkerungsreichste der Ärmelkanal-Inseln, die vom 30. Juni 1940 bis Kriegsende von den Nazis besetzt war.

Himmler sei schließlich so begeistert gewesen, dass er gleich 50 Puppen für seine Truppen geordert habe. Doch im Jahr 1942 sei das Projekt sang- und klanglos gestrichen worden, als sich deutsche Soldaten geweigert hatten, die aufblasbaren Puppen mitzuführen.

Es wäre ihnen dann doch zu peinlich, wenn sie damit in britischer Gefangenschaft erwischt würden…

Früheren Berichten zufolge sollten “galvanoplastischen Puppen” den Truppen in “fahrbaren desinfizierbaren Kabinen” nach Russland folgen.
Mehr dazu gibt es hier.

Fotos: Archiv, wenn.com, Fotocollage: klatsch-tratsch.de