Mittwoch, 13. Juli 2011, 19:26 Uhr

Am 27. Oktober kommt "Eine ganz heiße Nummer" in die Kinos

Drei Frauen und eine unwiderstehliche Geschäftsidee: Nach dem Publikumshit “Friendship!” legt Regisseur Markus Goller mit “Eine ganz heisse Nummer” einen Film mitten aus dem (bayerischen) Leben vor. Erfolgsautorin Andrea Sixt (“Workaholic”) lieferte die Romanvorlage für eine warmherzige Komödie mit handfestem Humor und viel Herz.

Für seinen schamlos charmanten Film, der im Bayerischen Wald und in Regensburg entstand, konnte Markus Goller nach “Friendship!” erneut Hollywood-Kameramann Ueli Steiger (“The Day After Tomorrow”, “10.000 B.C.”) gewinnen. Als Produzenten zeichnen Andrea Sixt, Florian Deyle, Philip Schulz-Deyle und Martin Richter verantwortlich.

Als erfinderisches Damen-Trio, das in der (Wirtschafts-)Krise über seinen Schatten springt, sind Gisela Schneeberger, bekannt als starke Partnerin von Kultkabarettist Gerhard Polt (“Man spricht deutsh”), Rosalie Thomass (“Beste Zeit”, “Anonyma – Eine Frau in Berlin”) und Entdeckung Bettina Mittendorfer (“Beste Gegend”, “Orange”) zu sehen. Die auch über Bayerns Grenzen hinaus beliebte Kabarettistin Monika Gruber (“Der Kaiser von Schexing”) hat in dem Film ihre erste Kinorolle übernommen.

Und darum geht’s: Eine kleine Dorfgemeinschaft mitten im Bayerischen Wald. Der Geist der katholischen Kirche ist zwar allgegenwärtig, dafür mangelt es seit Schließung der Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Der kleine Lebensmittelladen von Waltraud (GISELA SCHNEEBERGER), Maria (BETTINA MITTENDORFER), und Lena (ROSALIE THOMASS) steht vor der Pleite. Die Nachbarn fahren lieber in die nächste Stadt zu Aldi, in vier Wochen läuft der Kredit ab.

Da erhält Maria einen schmutzigen Anruf. Der Kerl ist offenbar falsch verbunden, doch der peinliche Zwischenfall bringt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice – im erzkatholischen Marienzell eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan “Das Allerbeste aus unserer Heimat” werben die drei für ihre “ganz heiße Nummer”. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten – Was sagt man denn da so…? – machen Maria, Waltraud und Lena als “Maja”, “Sarah” und “Lolita” Furore. Der hochnäsigen Bürgermeistergattin (MONIKA GRUBER) kommt das neue Selbstbewusstsein ihrer Nachbarinnen jedoch höchst verdächtig vor. Sie beschattet das Trio – und beschwört einen Skandal herauf…

Foto: wenn.com