Samstag, 23. Juli 2011, 10:06 Uhr

Demi Lovato will nach Therapie ein Vorbild sein

L;os Angeles. Demi Lovato hofft, dass sie anderen Menschen mit ihrer Offenheit ein Vorbild ist. Die US-Sängerin und Schauspielerin macht keinen Hehl aus der Tatsache, dass sie unter einer Essstörung und selbstverletzendem Verhalten leidet und sich im November letzten Jahres deshalb in Therapie begab.

Dadurch hofft sie, andere Menschen mit denselben Problemen dazu zu bewegen, sich ebenfalls Hilfe zu suchen.

Auf die Frage, warum sie offen über ihre Probleme spricht, antwortet die 18-Jährige im Gespräch mit ‘AOL Music’: “Weil ich weiß, dass ich meinen Teil geleistet habe, wenn ich meine Stimme dazu nutzen kann, mit nur einer Person oder einer Familie zu reden. Ich glaube nicht, dass es Zufall ist, dass Gott mir das alles zugemutet und mir diese Stimme gegeben hat. Ich habe das Gefühl, dass es meine Berufung auf Erden ist, mehr als nur eine Sängerin, eine Musikerin oder Schauspielerin zu sein. Ich denke, ich soll Menschen erreichen und auf diese Probleme, über die nicht viele Leute reden, aufmerksam machen. Ich würde mich freuen, wenn Menschen sich Hilfe für Probleme suchen, über die ich geredet habe, und wenn sie mich als Beispiel sehen und sagen: ‘Wow, es gibt ein Leben außerhalb dieser Sucht oder Essstörung.’ Wenn das jemanden davon abhält, denselben Weg zu gehen, den ich gegangen bin, oder sein Leben rettet, weil er sich Hilfe geholt hat – dann habe ich meinen Teil geleistet.”

Obwohl sie gesteht, dass sie ihre Krankheit – darunter auch manische Depression – noch lange nicht überwunden hat, versucht sie, positiv zu bleiben. “Es ist ein anhaltender Prozess und der schwierigste Teil an diesen Krankheiten ist, dass ich für den Rest meines Lebens mit ihnen konfrontiert werde”, so die Sängerin. “Ich werde Fehler machen und nicht perfekt sein, aber solange ich jeden Tag daran arbeite, dass es mir besser geht, komme ich nach und nach immer einen Schritt weiter.” (Bang)

Foto: Universal