Samstag, 30. Juli 2011, 13:06 Uhr

LaFee: Wieso ist Amy Winehouse wichtiger als der Norwegen-Killer?

Hamburg. Die junge deutsche Popsängerin Sängerin LaFee (20, bürgerlich Christina Klein) hat absolut kein Verständnis für die (angeblich) tödliche Drogensucht von Soulsängerin Amy Winehouse. Im Interview mit stern.de erklärte sie jetzt: “Ganz ehrlich – und jetzt bin ich so ehrlich wie sonst kaum jemand: selbst schuld. Sie hat sich ihr Grab selbst geschaufelt. Sie hätte sich nicht so zudröhnen müssen mit Drogen. So intelligent muss man schon sein, dass man um die Konsequenz weiß”.

Vor allem ärgere LaFee, dass derzeit alle nur von einer Sängerin reden, “die sich zu Tode gekokst hat, anstatt von 77 Menschen, die von einem Psychopathen umgebracht wurden. Was ist denn wirklich wichtig?”

Die Sängerin läßt auch den Vorwurf nicht gelten, der Druck der Industrie auf Amy Winehouse sei zu groß gewesen sei. Dazu sagte sie. “Natürlich wird unglaublich viel Druck ausgeübt. Und bei einer Amy Winehouse wahrscheinlich noch viel mehr als bei mir. Aber so ist das halt in dem Business. Es werden Sachen von dir erwartet. Du setzt dich als Künstler selbst unter Leistungsdruck und willst liefern. Aber ich denke, man ist sich dessen bewusst, wenn man ins Business einsteigt.”

LaFee gestand, dass auch ihr Drogen angeboten worden: “Aber ich hatte nie den Hang dazu, irgendetwas auszuprobieren.” Ihre Eltern aber auch ihr Management habe sie ganz früh auf diese Gefahren aufmerksam gemacht. “Aber die haben auch auf meine Intelligenz vertraut. Dass ich nicht so dumm bin und sage: ‘Klar, probiere ich das doch mal aus, weil das ja anscheinend ganz cool ist.'”

Fotos: wenn.com/Patrick Hoffmann, Universal