Donnerstag, 01. September 2011, 13:44 Uhr

Rihanna zieht gegen Ex-Hausbesitzer vor Gericht - Ärger mit PETA

Los Angeles. Rihanna verklagt den früheren Besitzer ihres Anwesens in Beverley Hills. Die Sängerin (‘Only Girl (In The World)’) hat eine Klage beim Landgericht in Los Angeles eingereicht. Darin behauptet sie, dass der frühere Besitzer ihres Hauses über strukturelle Schäden, wie eingedrungenes Wasser, Bescheid wusste, als die Sängerin den 6,9 Millionen Dollar teuren Besitz kaufte.

Aus den Dokumenten geht hervor, dass das Haus im Januar 2010 von einem mittelschweren Regenschauer getroffen wurde. Aufgrund von Baumängeln – darunter fehlende Regenrinnen – habe die Flut Schäden in mehreren Räumen angerichtet, wodurch das Haus nun “unbewohnbar” sei.

Rihanna hat offenbar auch die Klage gegen die Immobilienfirma Prudential California Realty und mehrere andere Firmen eingereicht, die ihren Wohnsitz designt und inspiziert haben.

In den Dokumenten, die der Internetseite ‘TMZ’ vorliegen, behauptet die 23-jährige Schönheit, dass “der tatsächliche Wert des Hauses zur Zeit des Kaufes, wenn man die umfassenden baulichen Mängel bedenkt… viele Millionen Dollar weniger betrug”, als sie bezahlt habe.

Zwischenzeitlich wurde die Popsängerin von der Tierschutzorganisation PETA kritisiert, da sie bei der Vorstellung ihres Parfums ‘Reb’l Fleur’ im letzten Monat in London ein zartgrünes Oberteil aus echten Straußenfedern trug.

Die PETA-Sprecherin Sandra Smiley beschwert sich: “Rihanna stellt damit gestohlenen Besitz zur Schau. In diesem Fall Federn, die wahrscheinlich direkt aus dem Rücken des wahren Besitzers gerupft wurden.”

Rihanna sei schon öfter aufgefallen, da sie gerne extravagante Outfits tragen, die gegen die Ansichten der Organisation verstoßen würden, erinnert sich Smiley: “Sie hat sich schon früher wenig um Füchse, Kühe und Reptilien gekümmert – nun hat sie auch noch Vögel zu der Liste von Gattungen hinzugefügt, dies sie für ihr dubiösen Outfits ausbeutet. Federn werden Hühnern, Gänsen, Straußen und Emus oft ausgerupft, während diese noch am Leben sind.” Weiter warnt die Tierschutzrechtlerin: “Dies kann dann in klaffenden Wunden resultieren, die ganz ohne Betäubung mit Nadel und Faden wieder zugenäht werden.” (Bang)

Foto: wenn.com