Freitag, 02. September 2011, 16:53 Uhr

Jetzt kommt die aufmüpfige Kreayshawn mit ihrem Single-Debüt

München. Kreayshawn ist erst 21, schmiss trotz Stipendium nach einem Jahr ihr Studium am “Berkeley Digital Film Institute”, drehte Videos für Lil B, DB The General and Soulja Boy und hat sich vorgenommen, möglichst viele Mitmenschen zu ermutigen, „jung, wild und frei“ zu sein.

In den vergangenen Monaten machte die junge Kalifornierin Kreayshawn (so wird’s ausgesprochen: Kray-shawn), die von ihren Eltern ursprünglich mit dem Namen Natassia Gail Zolot ausgestattet worden war, mit ihrem Song „Gucci Gucci“ und dem dazu gehörigen Video auf sich aufmerksam.

Kaum hatte die junge US-Amerikanerin, die in ihrer Jugend u.a. Mitglied der Punkband The Trashwomen gewesen war, den schrägen Clip auf YouTube platziert, wurde „Gucci Gucci“ zu einem viralen Phänomen – Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erfreuten sich an der aufmüpfigen Individualismus-Hymne und verbreiteten das Lied in Windeseile auf der ganzen Welt.

Flugs nahm das Sony-Music-Label Columbia Records den Shootingstar unter Vertrag.

Heute erscheint Kreayshawns Abrechnung mit dem gleichmacherischen Markenmode-Diktat (“Gucci Gucci, Louis Louis, Fendi Fendi, Prada / the basic bitches wear that shit so I don’t even bother“) auch in Deutschland – das Video, in dem sie u.a. mit übergroßen glitzernden Mausohren in Pink zu sehen ist, hat bereits den Weg ins deutsche Musikfernsehen gefunden und findet sich ab sofort auf höchster VIVA-Neuheitenrotation. Hit!