Donnerstag, 08. September 2011, 15:54 Uhr

Schön kontrovers: Eko Fresh mit neuem Album zurück zu den Wurzeln

Berlin. Nach dem Album „Nicht von dieser Welt“, das eher den Mainstream ansprechen sollte, verlässt sich Eko Fresh (28) jetzt wieder auf seine Wurzeln und gibt den Fans wieder ein Album, auf das sie so lange warten mussten. Mit “Ekrem” (so sein bürgerlicher Vorname) hat er laut eigener Aussage, sein persönlichstes Werk abgeliefert.

Mit 80er-Jahre-Schlagerstar Nino de Angelo (47) performte er live bei ‘The Dome 59’ sein Remake des de-Angelo-Megahits “Jenseits von Eden”. Aber das war längst nicht so aufregend wie sein jüngstes filmische Werk.

Das Video zu “Ehrenmord“, zeigt eher die nachdenkliche Facette und geht völlig weg vom Gangster Feeling. Spielfilm artig wird das Thema der Ehrenmorde dargestellt, die Beziehung zwischen zwei sich liebenden Menschen, die aus zwei völlig unterschiedlichen Kulturen stammen. Während Eko seine persönliche
Wertung bewusst außen vor lässt, endet das Video in einer dramatischen Szene.

Eko Fresh ist der erste Rapper, der sich dem Tabu-Thema widmet. Ein Thema, das bisher in jeglichen Kulturen totgeschwiegen wird. Er sieht sich selbst als „Mittelsmann“ und ist sich sicher, dass „ich etwas ändern kann“. Persönlich empfindet der Deutsch?Türke Ehrenmorde als „eines der schrecklichsten Dinge, die es in Deutschland noch gibt“.

Während die meisten Reaktionen positiver Natur sind, hagelt es in online Foren auch gewaltige Ablehnung gegenüber den Äußerungen Eko Fresh’. Als „Verräter“ stellt man ihn dar und es wird behauptet „er habe keine Ahnung“.

Fotos: Promo, wenn.com