Donnerstag, 08. September 2011, 10:27 Uhr

Sarah Jessica Parker wollte nach 9/11 "nie woanders sein als in New York"

Hamburg. “Sex And The City”-Star Sarah Jessica Parker gilt als Ikone New Yorks – zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September schildert sie im Interview mit der aktuellen ‘Gala’, wie sie den Terror erlebt und verarbeitet hat. “Mit einem Schlag war alles so relativ”, sagte die 46-jährige Schauspielerin. “Wir New Yorker fühlten uns kollektiv chronisch krank in unserer Trauer.

Wie unter einer schwarzen Wolke, die sich einfach nicht verziehen wollte.” Ihr Viertel habe “die gesamte Feuerwehrmannschaft um die Ecke” verloren. Parker: “Wir kannten die Männer, hatten vorher oft mit ihnen gesprochen. Es war furchtbar.” New York verlassen wollte sie dennoch zu keiner Zeit, wie sie versichert. “Ich fühlte mich intensiver mit meiner Stadt verbunden, gerade weil so viel auf dem Spiel stand. Irgendwann pumpte man sich innerlich sogar ein bisschen auf, nach dem Motto: ‘Ihr wollt uns vertreiben? Dann versucht’s doch mal!'”

Sarah Jessica Parker lebt seit den Neunzigerjahren mit ihrem Mann Matthew Broderick in New York. Sohn James Wilkie wurde im Oktober 2002 geboren, gut ein Jahr nach den Anschlägen. (ots)

Foto: klatsch-tratsch.de