Sonntag, 11. September 2011, 13:14 Uhr

Vater: Amy Winehouse starb an Medikamenten-Überdosis

London. Amy Winehouse ist an einer Überdosis eines heftigen Anti-Depressiva-Medikaments gestorben. Das glaubt zumindest ihr Vater Mitch Winehouse. Das Medikament habe seine Tochter genommen, um die Folgen des Alkoholentzugs zu unterstützen.

Offenbar habe sie nach einer unbeabsichtigten Überdosis einen Schlaganfall erlitten.

In einer für den kommenden Montag voraufgezeichneten Talkshow mit Star-Moderator Anderson Cooper auf CNN sagte der 60-jährige: “Alles, was Amy gemacht hat, trieb sie bis zum Exzess. Sie hat bis zum Exzess getrunken und sie hat sich auch bis zum Exzess entgiftet.”

Laut Winehouse wurde das Medikament Librium im Blut seiner Tochter gefunden, mit dem die Nebenwirkungen des Alkoholentzugs vermindert werden. Das Medikament wird zur symptomatische Behandlung akuter und chronischer Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände verwendet. Schon nach kurzer Anwendung kann Librium zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen.

Der ehemalige Taxifahrer und Swing-Sänger sagte: “Die Abstinenz- Phasen wurden immer länger und die Perioden, wo sie getrunken hat, wurden kürzer. Es ging in die richtige Richtung”.

Schon zuvor habe sie Anfälle gehabt, in deren Folge sie ohnmächtig wurde. Mitch Winehouse bedaure, dass niemand in der Nähe war, um seiner Tochter zu helfen.

Amy Winehouse starb am 23. Juli im Alter von 27 Jahren.

Foto: wenn.com