Montag, 12. September 2011, 16:28 Uhr

Hugh Jackman stellt in München seine neue "Außenseiter-Ballade" vor

München. Der australische Hollywood-Export Hugh Jackman (42) und Regisseur Shawn Levy machten heute auf ihrer Promotiontour für den High-Tech-Boxerfilm-“Real Steel” Station in München. Der Streifen startet am 10. November in den deutschen Kinos.

Shawn Levy war schon als Junge ein großer Box-Fan und liebt Boxer-Filme wie die Rocky-Reihe oder ‘Wie ein wilder Stier’. „Selbst die weniger gelungenen sind immer noch klasse, weil es in der Regel um einen Außenseiter geht, dem man ein Comeback und am Ende den triumphalen Sieg wünscht“, so Levy. “‘Real Steel’ ist ganz klar auch eine Hommage an die Box-Klassiker, die ich mir mit meinen Brüdern bestimmt 50 Mal angesehen habe.“

Auch wenn der Film ein Actionspektakel mit großartigen Effekten ist, mochte sich der Regisseur nicht allein auf spektakuläre Optik und fantastische Technik verlassen. „Meiner Ansicht nach durfte dieser Film nicht einfach nur gigantisch, laut und cool sein“, erklärt Levy.

„Das wäre nicht originell gewesen. Das Drehbuch hat einen zutiefst menschlichen Kern. Es ging also darum, die richtige Balance zu finden: Dieser Film bietet knallharte Action und große Bilder, aber eingebettet in eine aufrichtige, warmherzige Geschichte, in der es letztlich um Erlösung geht.“

Hugh Jackman reizte die Rolle des Charlie aus denselben Gründen, die schon den Regisseur und DreamWorks von dieser einzigartigen Story überzeugt hatten: „Was mich im Drehbuch sofort und vor allem angesprochen hat, ist die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Und dass Menschen, die ihre Fehler bereuen, eine zweite Chance bekommen und dadurch zu besseren Menschen werden können.“

Auch die Welt, in der die Story angesetzt ist, weckte Jackmans Interesse: „Mir gefiel, dass die Geschichte in einer nicht allzu fernen Zukunft spielt. Diese Zukunftsvision ist für uns durchaus noch vorstellbar“, findet der Schauspieler.

„Davon abgesehen bin ich ein Sportfanatiker, da finde ich boxende Roboter natürlich spannend. ‘Real Steel’ mit seinen zweieinhalb Metern großen Boxrobotern ist eine klassische Außenseiter-Ballade: Am Ende gewinnt der Held, der das größte Herz hat. Es ist definitiv ein Feel-Good-Movie. Und eine solche Rolle hatte ich noch nie zuvor gespielt. Mit Shawn Levy zu arbeiten, war sowieso ein Selbstläufer. Shawn ist so ziemlich der positivste, dynamischste und lustigste Kerl, den man um sich haben kann. Die Dreharbeiten gehören zu den herausforderndsten, aber auch angenehmsten, die ich je erlebt habe.“

Fotos: wenn.com, Walt Disney Studios Motion Pictures Germany