Montag, 12. September 2011, 14:46 Uhr

Judith Holofernes hat es satt, immer gut aussehen zu müssen

Hamburg. Mit ihrer Musik habewn ‘Wir Sind Helden’ die Poplandschaft in Deutschland nachhaltig beeinflußt.. Trotzdem fühlt sich Frontfrau Judith Holofernes immer wieder dazu aufgefordert, vor allem gut auszusehen. “Dass ich immer irgendwie aussehen muss, obwohl ich eigentlich in erster Linie ein schreibender, singender Mensch bin. Das will ich nicht mehr”, enthüllte sie jetzt in der aktuellen Ausgabe des Frauenmagazins ‘Brigitte Woman’.

Die Sängerin sei vor allem genervt, von “diesem ewigen Rumpuzzeln am Äußeren. Da sitze ich 30 Minuten in der Maske für drei Minuten Talkshow. Das ist doch absurd!”

Vor allem die Medien seien immer daran interessiert, den schönen Schein zu wahren, sagte Holofernes und erinnert an ein Erlebnis bei einer Echo-Verleihung: “Ich hatte gerade mein erstes Kind bekommen und war auf der After-Show-Party, mit etwa 15 Kilo mehr und in einem zeltartigen Kleid. Kommt ein Reporter auf mich zu und fragt: ‘Frau Holofernes, wie haben Sie es geschafft, direkt nach der Geburt Ihres Kindes wieder so schlank zu sein?’ Ich sagte zu ihm: ‘Bitte wie? Das stimmt doch gar nicht. Komm mit aufs Klo, ich zeige dir meinen Bauch.'” (ots)

Fotos: SonyMusic